Geschrieben von admin am 03.04.2009
Geschlossene Fonds Anbieter sind derzeit kaum zu beneiden, treffen ihre Angebote doch sowohl auf zurückhaltende Kunden wie auch auf finanzierungsängstliche Banken. So liegt so manches Beteiligungsangebot wie Blei in den Regalen der Emissionshäuser, lediglich Anlagemöglichkeiten, die mit Garantien und / oder einem Inflationsschutz versehen sind finden zügig den Weg zum Endkunden.
So gesehen ist es nur konsequent, dass HCI mit dem HCI Energy 1 Solar einen geschlossenen Solarfonds auflegen möchte, der Photovoltaikanlagen als Investitionsgegenstand beinhaltet. Regenerative Energien sind nicht nur politisch gewollt, sondern auch durch staatliche Einspeisungsgarantie-Preise abgesichert, so dass fallende Strompreise kein wirtschaftliches Risiko für den Betreiber bzw. den Anleger beinhalten.
Photovoltaikanlagen in Süddeutschland
Ein wenig überraschend ist allerdings der Photovoltaikanlagen-Standort Süddeutschland. Während sich Mitbewerber wie z.B. Voigt & Collegen bereits seit einiger Zeit höchst erfolgreich an den sonnenverwöhnten Standorten Spanien und Italien mit Neuinvestitionen einen Namen machen, setzt man bei HCI auf das nicht unbedingt für seinen Sonnenstundenreichtum bekannten Standort Deutschland.
Ziel des Fonds ist die Errichtung von zwei Solarparks die auf einer Freifläche von rund 32 Hektar an den Standorten Neuhaus-Stetten (Baden-Württemberg) und Igling-Buchloe (Bayern) installiert werden sollen. Die aus ca. 120.000 Einzelmodulen bestehenden Anlagen sollen ausreichend Strom für etwa 2.600 Haushalte (9 Megawattstunden) liefern und mittel- bis langfristig stabile Erlöse für die Anteilseigener erzielen. Die Standorte seien unter Berücksichtigung langjähriger Wetterdaten als geeignet ausgesucht worden, die Wartung der Anlagen übernimmt ein erfahrenes Dienstleistungsunternehmen, welches die Funktionalität der Solarparks sicherstellen soll.
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Kalkulationssicherheit bietet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches bis Ende 2028 eine Einspeisevergütung in Höhe von 35,49 Cent für jede erzeugte Kilowattstunde Solarstrom garantiert. Anleger, die mindestens 5.000 Euro Anlagesumme zzgl. Agio anlegen möchten haben somit die Aussicht auf eine Gesamtausschüttung von 209 Prozent bis zum Laufzeitende 2028.
Tags: EEG, Einspeisevergütung, Erneuerbare Energien Gesetz, HCI, HCI Energy 1 Solar, Photovoltaikanlagen, Regenerative Energien, Solarfonds
vom 16.06.2009 um 22:56 Uhr
Das Thema Solar im Zusammenhang mit Anlagemöglichkeiten ist glaube ich wirklich noch lange nicht ausgeschöpft. Da gibt es noch so viele Möglichkeiten die sich ja auch dank der immer besseren Technik noch immer erweitern lassen, dass ich denke, dass man sich durchaus mal gedanken machen sollte, wie man Solargeschäfte in die eigenen Finanzen einbinden kann. Für die Umwelt kann das natürlich langfristig auch nur gut sein, wenn solche Unternehmungen gefördert werden.