Schiffsbeteiligung als Geldanlage im Kreuzfahrt- und Fährschifffahrtsmarkt

Gerade gestern erst war zu lesen, dass die aktuelle Produktion der Schiffsneubauten eigentlich einen genauen Gegensatz zu den tatsächlichen Marktbedingungen darstellt. Eine sinkende Nachfrage nach Frachtkapazitäten lässt Schiffe langsamer und weniger stark ausgelastet über die Meere fahren. Auch wenn eine Krise sicherlich anders aussieht, sind die fetten Jahre des zweistelligen Wachstums vorerst vorbei.

Buss Kreuzfahrtfonds Konzept für die Nische

Dennoch scheinen geschlossene Fonds Anbieter, wie z.B. das Emissionshaus Buss Capital GmbH & Co. KG (Buss Capital) ihren Kunden weiterhin die Vorteile dieser Anlageklasse zu ermöglichen ohne den Transportnachfrage Abschwung mitzuerleben. Die Lösung dafür heißt Nische. Am Beispiel des Buss Kreuzfahrtfonds 2 bedeutet das konkret acht bis zwölf Einzelinvestitionen im Rahmen einer Transportfinanzierung an expandierende, mittelständische Reedereien wie Lindblad Expeditions, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises. Anders als der Containerschiffmarkt wächst die der Reiseindustrie zuzurechnende Kreuzfahrt- und Fährschifffahrtsbranche mit jährlich rund 8%, ohne, dass sich eine Abschwächung der Nachfrage erkennen lässt. Im Gegenteil, sind es bislang vor allem amerikanische Unternehmen, die rund um den eigenen Kontinent Fahrten anbieten, so soll jetzt auch der europäische Markt für Schiffskreuzfahrten (jenseits des Aida Konzepts) erobert werden.

Private Anleger, die diese Anlage interessant finden sollten mindestens 15.000 Euro Anlagesumme aufwenden wollen und können dann auf eine Ausschüttung von ca. 9 Prozent pro Jahr vor Steuern hoffen. Die Erlöse aus dieser Anlage unterliegen als Erträge aus Kapitalvermögen der Abgeltungssteuer und sind somit mit pauschalen 25 Prozent zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag zu versteuern, d.h. es bleiben immer noch rund 6,5% Erlöse nach Steuern.