Geschrieben von admin am 16.12.2008
Das Schöne an geschlossenen Fonds ist ja irgendwie, dass man nur eine Idee, ein Emissionshaus und einen Prospekt braucht, um mit selbiger potentiellen Investoren zu ihrem Glück zu verhelfen. Ähnliches muss man sich auch in München gedacht haben, als man beschloss mit der Grapevault Wine Investments GmbH am Standort Oberhaching ein innovatives auf Weine spezialisiertes Anlageangebot zu entwickeln. Die Idee ist ebenso einfach wie konsequent – mit den 20 Mio. einzuwerbenden Euro Kapital (max. 50 Mio.) sollen Weingüter, Weinimmobilien und nicht zuletzt natürlich auch Weine selbst erworben werden. Ziel, sei es, dem zersplitterten Markt der Weinbauern eine Chance zur Professionalisierung zu geben.
Geplant sind bis zu 18% Ausschüttungen p.a.
Die zum Start 1% bis später 18% Ausschüttung pro Jahr (zzgl. Wertsteigerung Weine + Weingüter) zu erzielende Wertsteigerung soll durch die zurzeit günstigen Einstiegspreise in diesem Segment und die nach der Konjunkturdelle wieder anziehende Nachfrage nach Weinen des Premium- und Superpremium-Weinsegmen erzielt werden. Inwieweit man am Standort Oberhaching über die entsprechenden Qualifikationen verfügt Premium- von Super- und Super-Duper-Premium zu unterscheiden ist auf den ersten Blick nur in einer Person festzustellen. Bei der Auswahl geeigneter Investments wird sicherlich das Votum des spezialisierten Geschäftsführers Stefan Sedlmeyr (Dipl. Sommelier UIW) besonderen wert gelegt. Allerdings verfügen auch die weiteren dort agierenden Führungskräfte über ausreichende Kenntnisse um ein gutes Investment von einem schlechten zu unterscheiden.
Börsengang ist Ziel des Unternehmens
Wer sich für die Anlage in ausgefallene Tropfen interessiert sollte eine Mindestanlagesumme von 20.000,- Euro zur Verfügung haben und den Willen aufbieten, das Unternehmen bis zu seinem späteren Börsengang im Rahmen des geschlossenen Fonds zu finanzieren.
Tags: geschlossene Fonds, Wein, Weine, Weinfonds
vom 05.01.2009 um 13:23 Uhr
Diese Idee hört sich sehr interessant an, obwohl ich mir über den Erfolg nicht sicher bin. Da die Branche doch sehr gespalten ist. Zu gerne möchte ich mal wissen, wie die Initiatoren dieses Fonds die Diskussion über ein zusätzlich Bier- und Weinsteuer aufgefasst haben. Durch zusätzliche Steuern würde die Nachfrage nach Wein sicherlich etwas zurückgehen, was die Einkünfte schmälern dürfte. Doch das ist Spekulation, ob die Steuer kommt und wie stark sie sich dann auf eine Fonds auswirken würde.
Auch wenn ich darin nicht investieren würde, weiterverfolgen werde ich es auf jeden Fall. Zum Wohl!
vom 27.02.2009 um 13:34 Uhr
Weinfonds - Grapevault Wine Fund No. 1…
Besser Wein trinken oder in Wein investieren? Wer Wein gerne als Geldanlage nutzen möchte und nicht das nötige Kleingeld hat, sich einen Keller mit alten, guten Tropfen zur Lagerung zu befüllen, der kann auch in einen Weinfonds investieren und die A…