Geschrieben von MG am 11.01.2012
Neues Jahr, alte Probleme. Der Euro schwankt, die Börsen auch und als Privatanleger hat man immer das Gefühl, dass alle anderen viel mehr wissen als man selbst – und man deshalb am Ende irgendwie der Dumme sein wird. Was also tun, wie eine sichere Geldanlage finden?
Viele Geldanlage Experten empfehlen das eigene Vermögen neu zu diversifizieren (umzuschichten) und bei der geänderten Portfolioallokation (Aufteilung dessen was man besitzt) auf Sachwerte zu setzen. Soweit, so gut. Die Frage ist: was sind Sachwerte? Die Lösung ist einfacher als man denken könnte, denn zu der Kategorie Sachwerten darf eigentlich alles gezählt werden, was man tatsächlich anfassen oder zumindest in irgendeiner Form als Anteil bewerten kann. Also zum Beispiel Immobilien, Aktien aber eben auch Autos, Uhren, Kunst, Antiquitäten und viele andere wertstabile Anlagen. Keine Sachwerte sind dagegen Bargeld oder auch Anleihen, da es sich hierbei jeweils nur um virtuelle Werte handelt, die nur dann einen Wert besitzen, wenn alle daran glauben.
Bedingt durch die hohen Immobilien-Anschaffungskosten, tendieren die meisten Anleger eher zum Erwerb von Aktien für deren Erwerb und Aufbewahrung man ein Wertpapierdepot benötigt. Hat man noch kein solches Depot, ist es häufig am Einfachsten den Weg zur eigenen Hausbank zu nehmen und dort ein solches Wertpapierdepot zu eröffnen.
Nicht ganz so einfach, aber vielfach günstigster ist es, wenn man vorher einen Blick in einen Depot Vergleich wirft und dann erst entscheidet, bei welcher Bank man welches Depot eröffnet. Wichtig bei einem solchen Depot Vergleich: er sollte das eigene Anlageverhalten bei der Depot-Empfehlung berücksichtigen. Gerade für Anleger, die selten Aktien oder auch Fonds kaufen ist es ratsam auf die Höhe der festen jährlichen Kosten wie z.B. die Depotgebühr zu achten.
Wer sich nicht mit der Aktienauswahl oder einem Depot Vergleich beschäftigen möchte, aber trotzdem eine sichere Geldanlage sucht, könnte auch einen Blick auf geschlossene Immobilienfonds werfen. Hierbei investiert man gemeinsam mit anderen Investoren gezielt in eine Immobilie und muss sie nicht gleich komplett kaufen. Das mindert die Anlagesumme deutlich – so kann man sich z. B. an über den aktuellen IVG EuroSelect München Fonds an der Büroimmobilie der Allianz Versicherung in München beteiligen und bekommt dafür wahrscheinlich ca. 5,5% Ausschüttungen p.a. Auch wenn ich es nicht genauer gelesen habe, aber für mich erfüllt das durchaus den Aspekt einer sicheren Geldanlage.
Geschrieben von MG am 23.12.2011
Im Gegensatz zur relativ einfachen Beschreibungsmöglichkeit von festverzinslichen Wertpapieren gibt es für den geschlossene Fonds Vergleich nicht einfach eine einzige Zahl, die über die Vorteilhaftigkeit oder die tatsächliche Rendite dieser Geldanlage informiert. Dies liegt aber nicht an einem Fehler in der Systematik, sondern daran, dass geschlossene Fonds eine langfristige Orientierung haben und sie sich ganz grundlegend voneinander unterscheiden. Die wesentlichen Unterschiede, die den geschlossene Fonds Vergleich erschweren, finden Sie in den nächsten beiden Abschnitten.
Ein unternehmerisches Engagement mit Risiko und Chancen
Viele der geschlossenen Fonds investieren in sehr langfristige Anlagen und Unternehmenskonzepte. Die Inbetriebnahme eines Geothermiekraftwerkes oder auch eines Solarkraftwerkes erfordert eine langjährige Planung, Vorbereitung und die Installation der eigentlichen und zur Energieerzeugung geeigneten Anlage. Dieser Anfangsinvestition folgen dann nach der Inbetriebnahme vergleichsweise kleine Ausgaben. Das Erneuerbare Energien Gesetz sieht beispielsweise für Solarkraftwerke eine Garantie der Verkaufspreise, der sog. Einspeisevergütung für einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren vor. Da es ebenso eine Abnahmeverpflichtung der großen Stromversorger gibt, besteht für diesen geschlossenen Fonds im Bereich der erneuerbaren Energien ein vergleichsweise geringes unternehmerisches Risiko. Zum Vergleich der Preisgünstigkeit oder der Renditeaussichten dient bei diesen Projekten dann kein Aktien- oder Zinsindex, sondern beispielsweise eine Investitionssumme pro installierter Stromleistung. Ähnliches gilt für Geothermiekraftwerke oder ähnliche Produktionsanlagen - der geschlossene Fonds Vergleich sollte dies berücksichtigen.
Ein davon unterschiedlicher Zahlungsverlauf ist bei anderen geschlossenen Fonds zu beobachten. Wer beispielsweise bei einem bereits produzierenden Unternehmen einsteigt, der kann wesentlich frühere Ausschüttungen erhalten. Diese sind allerdings vom Konjunkturverlauf, der Entwicklung des jeweiligen Unternehmens und vielen weiteren Faktoren abhängig. Es ergibt sich hier also ein Bild prozentual geringerer Auszahlungen im ersten Jahr und dann ein nicht ganz so gleichmäßiger Verlauf der Auszahlungen bzw. Gewinnausschüttungen in den darauf folgenden Monaten. Ein Immobilienfonds mit einer relativ stabilen Mieterstruktur, aber schwankender Einnahmen aufgrund Neuvermietungen und Veränderungen der erzielbaren Mieten liegt in der Mitte zwischen den beiden beschriebenen Beispielen.
Verschiedene Kennzahlen statt eines einzigen Index nutzen
Der geschlossene Fonds Vergleich beruht dann auf mehreren, verschiedenen Kennzahlen. Zuerst einmal ist die Gesamthöhe der zu erwartenden Ausschüttungen entscheidend. Je mehr Auszahlungen während der Laufzeit stattfinden, desto sicherer und ertragreicher ist das Projekt. Erzielt beispielsweise ein Schiffsfonds bis zum geplanten Weiterverkauf bzw. der Verwertung des Schiffes wesentlich mehr Einnahmen, als der Objektwert, dann ist die Frage des Restwertes unbedeutend. Dieser würde dann als Zusatzertrag für eine ohnehin schon positive Investitionsentscheidung dienen. Die durchschnittlich zu erwartenden Auszahlungen und deren Zeitpunkt ergeben dann einen Wert, der ähnlich dem Zins bzw. der Rendite eines Festverzinslichen ist. Allerdings mit dem Unterschied, dass diese Zahlen weder in der Höhe noch dem tatsächlichen Zahlungszeitpunkt ganz exakt feststehen. Dieser bedeutende Unterschied, der Schwierigkeiten für den geschlossene Fonds Vergleich hervorruft, sollte jedem bewusst sein.
Geschrieben von SB am 11.08.2011
Wir unterstellen an dieser Stelle einfach mal: geschlossene Fonds Käufer sind erfahrene Anleger und besitzen nicht nur geschlossene Fonds, sondern auch Aktien, Investmentfonds oder auch Anleihen und Zertifikate. Die Frage die sich aber gerade erfahrene Anleger viel zu selten stellen ist: ist das eigene Depot wirklich für mich passend? Eine Antwort kann an dieser Stelle logischerweise nicht gegeben werden, da das beste Depot natürlich immer davon abhängt wie oft und in welcher Anlageklasse und Größenordnung man selbst Aktien und andere Wertpapiere handelt.
Dennoch lohnt der Blick auf die Angebote der Hausbank und deren Mitbewerber in regelmäßigen zeitlichen Abständen, hilft er doch manchmal wirklich bares Geld sparen. Überwindet man die eigene Trägheit und ringt sich zu einem Depot Vergleich durch, kann es gut sein, dass man direkt vor der nächsten zu nehmenden Hürde steht. Der Frage was einem bei einem Depot besonders wichtig ist.
Die Kosten sind wichtig? Das ist verständlich, aber wie sieht es denn mit der Sicherheit aus – bieten alle Banken eine sichere Geldanlage? Und wie groß ist das Angebot der Bank? Nehmen wir zum Beispiele eine beliebige Hausbank, hier haben sie einen direkten Ansprechpartner, der sie und ggf. auch ihre Anlagestrategie kennt. Das kostet Zeit – und wenn der Berater gerade irgendetwas besonders dringend verkaufen soll (muss): Ihre Nerven. Aber, Sie haben einen Ansprechpartner, die Hausbank meist eine Filiale in Ihrer Nähe und eine Einlagensicherung, die es locker mit ihren Ersparnissen aufnehmen kann.
Oder, nehmen wir das Beispiel Onlinebank, dort gibt es prima Konditionen aber just in dem Moment in dem Sie die Aktie XY besonders günstig kaufen wollten, war die Internetverbindung weg. Der Versuch des telefonischen Kaufs scheiterte, weil sie ihren Telefon-Pin gerade nicht zur Hand hatten.
Alle diese Fälle sind typisch und je nach Anlagestrategie mehr oder weniger schwerwiegend – dennoch sollten sie sie bei ihrem Depot Vergleich im Hinterkopf behalten.
Aber zurück zum Thema Sicherheit. Sie kaufen Aktien oder Investmentfonds? Dann sind ihre Anlagen zwar nicht vor Wertverlust aber vor dem Zugriff Dritter geschützt, d.h. für den Fall, dass eine Bank Insolvenz anmelden muss, ist ihr dort gelagertes „Barvermögen“ also die Einlage auf Tagesgeld- und Festgeldkonto erst einmal verloren. Aktien und Investmentfonds dagegen werden in einem Depot für Sie verwahrt, d.h. auch im Falle einer Insolvenz gehören Ihre Aktien und Fonds weiterhin Ihnen. Insofern haben Sie hier eine sichere Geldanlage – ganz egal bei welcher Bank Sie ihr Depot führen.
Geschrieben von admin am 12.09.2008
In den letzten Jahren ließ sich in zunehmendem Maße beobachten, dass die weltweite Wirtschaft sich immer weiter vernetzt. Kaum eine Branche kann sich in der heutigen Zeit noch als reiner “Binnenmarkt” bezeichnen, fast überall müssen sich die Unternehmen mit Mitbewerbern aus dem Ausland messen lassen und in der Produktion gegen die Preise eben dieser Mitbewerber ankommen. In der Folge kommt es zu einer enorm zunehmenden Vernetzung von Binnen- und Außenwirtschaft, was wiederum einen stark steigenden Warenumschlag nach sich zieht.
Schiffstransporte sind auf Container angewiesen
Da es zu teuer ist, alle Waren, die beispielsweise aus Asien oder den Vereinigten Staaten nach Deutschland geschafft werden müssen, mit dem Flugzeug einfliegen zu lassen und ein Transport über den Landweg auch nicht immer praktikabel ist, haben sich, gerade für Langstrecken, Schiffe als Transportmittel zunehmend durchgesetzt. Vorbei sind dabei aber die Zeiten, in denen Waren direkt in das Schiff gelegt oder in Säcken hin- und hergeschafft wurden - heute wird alles in Container verpackt. Der Grund für diesen Wandel ist einfach - Container können vollautomatisch verladen und transportiert werden und es ist so möglich, wesentlich größere Mengen an Waren umzuschlagen.
Container taugen zur privaten Geldanlage – als Containerfonds
Durch Investments in diesem Bereich, im Bereich des Containerhandels, können seit einigen Jahren nun auch private Anleger von dem Boom dieses Marktes profitieren. Auch für die kommenden Jahre sieht es nämlich nicht so aus, als ob dieser Markt nicht weiter wachsen oder sich gar abschwächen würde - im Gegenteil: Die Zeichen stehen klar auf Wachstum.