Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

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Welche Renditen erzielen Containerfonds

Geschrieben von admin am 15.09.2008


Container sind spätestens seit der Erfindung der „Globalisierung“ ein Wachstumsmarkt. Kapitalanleger, die mit einem Risikobewusstsein in diese Wachstumsstory investieren möchten, haben die Chance, durch ein Investment in Containerfonds Gewinne zu erzielen. Container-Fonds, bzw. geschlossene Beteiligungen, die in Container investieren, können Anleger über ein Emissionshaus (Initiator) kaufen. Diese gründet dazu eigens ein Unternehmen an dem sich der Anleger beteiligen kann, welches dann im Besitz einer Vielzahl von Containern ist. Das Risiko dieser Investition ist aufgrund der meist kurzen Laufzeit und der festen Charterverträge vieler Container-Charterer recht gering.

Kurze Laufzeit und hoher Wiederverkaufspreis sind gute Argumente für Containerfonds

Die Laufzeiten, d.h. die Leasingzeit des Charterer von Containerfonds beträgt häufig rund fünf Jahre. Im Anschluss werden die Container wieder verkauft, wobei die Werterhaltung der Stahlkisten gut ist. Der Verkaufserlös kann bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten betragen. Die Rendite aus dem Investment in Container lässt sich anhand des Kaufpreises, der erzielbaren Mieten und des Verkaufspreises der Container ermitteln. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass auf diese Weise Renditen zwischen vier und sieben Prozent jährlich nach Steuern erzielt worden. Einige Fonds bieten bei Laufzeitende so eine kumulierte Ausschüttung von zum Beispiel 136% der Anlagesumme an.

Das Anlagerisiko ist im Vergleich zu anderen geschlossenen Fonds eher gering

Die zu zahlende Steuer ist abhängig vom Land, wo die Container beheimatet sind, da die Steuerbeträge pro Land verschieden sind. Experten sind sich sicher, dass in den nächsten Jahren eine jährliche Rendite von sieben bis neun Prozent erzielt werden kann. Daher gilt diese Kapitalanlage als relativ sicher, auch weil die Container in der Regel an große Logistikunternehmen langfristig vermietet werden und diese – sofern sie über eine ausreichend gute Bonität verfügen – in der Regel nicht vorzeitig vom Vertrag zurücktreten. Bonitäten kann man vorab prüfen, so dass mit größeren Einkommensausfällen eher nicht gerechnet werden muss.

Schwergutfrachter und ihre positiven Aussichten

Geschrieben von admin am 10.09.2008


Als Schwergutfrachter werden Schiffe bezeichnet, die in erster Linie Stückgut verschiffen. Hierzu gehören Kisten, Säcke, unverpackte Waren sowie Kartons. Noch vor einigen Jahren wurden nahezu alle Waren über Schwergutfrachter verschifft. Mittlerweile haben sich jedoch Containerschiffe durchgesetzt, da diese deutlich wirtschaftlicher transportieren können. Trotz dieser Entwicklung lohnt es sich jedoch noch immer, weiterhin in Schwergutfrachter zu investieren.

Nicht alles lässt sich in Container transportieren

Diese Schiffe decken heute vor allem jene Nischen ab, die nicht durch den standardisierten Frachtverkehr in teils entlegenen Regionen der Welt abgedeckt werden können. Sie sind die Spezialschiffe der Seefahrt, Spezialfrachter eben. Sie transportieren hierbei all jede Dinge, die nicht standardisiert in Containern verpackt werden können, da sie zu groß oder zu sperrig sind bzw. weil sie nur unter hohem Aufwand auf Containerschiffe verladen werden können. Hierzu gehören beispielsweise Maschinen, Kräne, Flugzeugtechnik sowie Turbinen und Tanks. Selbst komplette Kraftwerke oder vorgefertigte Fabrikteile werden heute durch Schwergutfrachter transportiert.

Die Nachfrage nach diesen Frachtern steigt. Unternehmen in Ländern wie China, Indien oder anderen aufstrebenden Nationen in Nahost kaufen die in Deutschland oder Europa nicht mehr gebrauchten Maschinen oder Industrieanlagen gerne und transportieren sie bevorzugt auf dem Seeweg an die neue Produktionsstätte. Auch über die Ostsee findet zunehmend mehr Verkehr statt, der baltische Seeverkehr hat ebenfalls von dem Fall des Eisern Vorhangs und er daraus entstehenden Wirtschaftsfreiheit profitiert, die Nachfrage nach Gütern aus dem Westen ist seit Jahren konstant hoch.

Schiffsbeteiligungen – der Schwergutfrachter als Geldanlage

Durch die positiven Aussichten für Schwergutfrachter werden auch wieder vermehrt geschlossene Fonds in diesem Bereich aufgelegt. Sie sind für Anleger ein relativ sicheres Investment, sofern die Bonität des Charterers einwandfrei ist. Diese wird von den Anlagegesellschaften überprüft und den Anlegern im Verkaufsprospekt mitgeteilt. Zum Teil findet man im Bereich der Schwergutfrachter auch Flottenfonds, die in unterschiedlich große Frachter investieren, um so das Risiko nochmals zu verringern. Die erzielbaren Renditen betragen zwischen 8-10% p.a.

Wie kann man in Dubai Immobilien kaufen?

Geschrieben von admin am 07.09.2008


Dubai ist derzeit das Synonym für Reichtum, Luxus und unendliche Lebensfreude. Wer einmal in dem arabischen Staat war, kann sich seiner Faszination kaum mehr entziehen. Dies macht das Emirat Dubai natürlich auch zu einem der begehrtesten Wohn- und Geschäftsorte weltweit, was zu einer enormen Bautätigkeit führt. Fast in jedem Monat wird ein neuer Wolkenkratzer mit Büro- oder Wohnflächen fertig gestellt.

Dubai: Immobilienpreise enorm gestiegen

Die Preise für Immobilien in Dubai sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Allein für ein Apartment müssen derzeit mehrere Millionen Euro investiert werden. Viele Privatpersonen in Deutschland haben kaum eine Möglichkeit, dieses Geld aufzubringen. Wer sich jedoch trotzdem am Boom in Dubai sowie den hohen Wertsteigerungen beteiligen möchte, kann in einem geschlossenen Immobilienfonds anlegen, der sich auf Immobilien in Dubai spezialisiert hat.

Geschlossene Immobilienfonds ermöglichen Dubai Immobilien-Kauf für Privatanleger

Diese geschlossenen Immobilienfonds investieren zum einen in Bestandsimmobilien zum anderen aber auch in neue Objekte. Die Erträge werden hierbei aus den Mieteinnahmen generiert, wobei die Mieten ebenso wie die Hauspreise stetig steigen. Somit können Anleger mit Dubai-Fonds eine Rendite zwischen 9-17% pro Jahr erzielen. Ein weiterer Vorteil dieser geschlossenen Beteiligungen ist ihre relativ kurze Laufzeit, denn diese beträgt selten mehr als fünf Jahre. Danach wird die Immobilie wieder verkauft, der Anleger profitiert zusätzlich von den erzielten Wertsteigerungen.
Fazit: Immobilien in Dubai können mittlerweile nicht mehr nur von Super-Reichen erworben werden, sondern auch deutsche Privatanleger können sich über Immobilienfonds hieran beteiligen. Die Mindestanlage beträgt je nach Anbieter zwischen 10.000 – 25.000 Euro.

Nettotonnen und die Auswirkungen auf Schiffsbeteiligungen

Geschrieben von admin am 06.09.2008


Anleger, die in Schiffsbeteiligungen investieren, können sich über hohe Renditen freuen, die zudem nahezu steuerfrei vereinnahmt werden können. Diese Steuerfreiheit ist möglich, da der Gewinn eines Schiffes in Deutschland seit 1999 nach der Nettoraumzahl errechnet werden kann (so genannte Tonnagesteuer). Unter der Nettoraumzahl versteht man hierbei das jeweilige Fassungs- und Transportvermögen eines Schiffes, was vielfach auch in Nettotonnen angegeben werden kann.

Gewinnermittlung Tonnagesteuer

Wählt eine Kapitalgesellschaft für die Ermittlung des Gewinns die Tonnagesteuer, muss diese in jedem Fall gezahlt werden, und zwar unabhängig vom tatsächlichen Gewinn. Da die meisten Schiffsbeteiligungen allerdings sehr hohe Renditen erzielen, die oftmals im zweistelligen Bereich liegen, ist die Tonnagesteuer in eigentlich jedem Fall die beste Wahl.

Anzahl der Nettotonnen bestimmen die Steuerlast

Bei der Tonnagesteuer handelt es sich aber nicht wirklich um eine Steuer, sondern wie beschrieben um die Ermittlung des Gewinns. Dieser wird anhand der Nettotonnen festgelegt. Ein Schiff beispielsweise mit einer Größe bis 1.000 Nettotonnen muss derzeit 0,92 Euro pro Tag und 100 Nettotonnen an Gewinn versteuern. Bei einem Schiff mit über 25.000 Nettotonnen liegt dieser Betrag bei 0,23 Euro pro Tag und 100 Nettotonnen.

Für Eigentümer einer Schiffsbeteiligung bedeutet dies, dass ihr Gewinn, der sich aus dem Ertrag des Schiffes abzüglich den Verwaltungsprovisionen der Fondsgesellschaft sowie etwaigen Zinsen errechnet, ebenfalls nach der Tonnagesteuer ermittelt wird. Somit ergibt sich eine Steuerlast zwischen 0,1-0,4%, bezogen auf das vom Anleger eingebrachte Kapital.

Welchen Vorteil bietet ein Flottenfonds spezialisiert auf Kühlschiffe?

Geschrieben von admin am 03.09.2008


Mit einem Flottenfonds wird eine Schiffsbeteiligung erworben, in der mehrere Schiffe zusammengefasst sind. Dadurch kann der Investor sein Risiko mindern, da Gewinne, die durch die Schiffe eingefahren werden miteinander verrechnet werden und somit mögliche Einnahmeausfälle besser kompensiert werden. Was im Umkehrschluss allerdings auch bedeutet, dass ein sehr gutes Schiff alleine noch keinen sehr guten Flotten-Fonds ausmacht, da auch bei der Gewinnermittlung, bzw. der Ausschüttung alle Schiffe des Flottenfonds mit in die Berechung einbezogen werden.

Das Flottenfonds Konzept ist einem Dachfonds Konzept ähnlich

Wird nun zum Beispiel in einen Flottenfonds investiert, der auf Kühlschiffe spezialisiert ist, sind in diesem Fonds mehrere Kühlschiffe zusammengefasst, aber eben nur Kühlschiffe. Läuft die Branche der Kühlschiffe gut, lassen sich sicherlich auch gute Renditen erzielen. Zumal das Risiko, das durch den Verlust eines Schiffes durch einen Unfall entsteht, minimiert werden kann. Dieser Flottenfonds ist dann wie ein Dachfonds zu betrachten, das investierte Kapital der Anleger wird in mehrere Schiffsbeteiligungen investiert.

Noch sinnvoller ist es sicher, wenn der Anleger in einen Flottenfonds investiert der mehrere Sparten von Schiffen enthält wie beispielsweise Containerschiffe, Kühlschiffe und Massengutfrachter oder Tanker. Dann wird das Risiko optimal gestreut. Sinkt der Transportbedarf in einer Sparte, kann das durch eine andere Sparte wettgemacht werden. Anlagen in Flottenfonds sind interessant für konservative Anleger, sie bringen nicht so hohe Rendite wie die herkömmliche Schiffsbeteiligung bieten aber eben eine Alternative um auch an diesem Wachstumsmarkt beteiligt zu sein.

Die IRR Methode und ihre Nachteile

Geschrieben von admin am 01.09.2008


Anleger, die ihr Geld in einen geschlossenen Fonds investieren, wollen natürlich dessen Rendite vorher genau berechnen. Für diese Berechnung, die anschließend in den Verkaufsprospekten abgedruckt wird, wird häufig die IRR-Methode angewandt. Diese Methode, die auch Internal Rate of Return, also als Rendite nach dem Internen Zinsfuß genannt wird, ermittelt hierbei in erster Linie die Rendite des tatsächlich in der Anlage investierten Kapitals. Gleichzeitig werden bei der IRR-Methode Zahlungsströme, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen (Einzahlungen, Ausschüttungen sowie steuerliche Ergebnisse) berücksichtigt. Dies erfordert jedoch verschiedene Annahmen. So müssen beispielsweise die Ausschüttungen terminiert werden, weiterhin muss die Veräußerung des jeweiligen Objekts zum Ende der Laufzeit bereits prognostiziert werden. Da eine geschlossene Beteiligung jedoch selten geradlinig verläuft, ist die IRR-Methode von verschiedenen Unsicherheiten geprägt.

IRR-Methode – ein Beispiel

Als Beispiel für die Berechnung soll eine Anlage dienen, bei der jährlich ein Ertrag von 5% p.a. erwirtschaftet und auch ausgeschüttet wird. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger seinen Kapitaleinsatz zurück. In diesen Fällen, die vorwiegend bei festverzinslichen Wertpapieren vorkommen, ist das gebundene Kapital identisch mit dem Anlagebetrag, der interne Zinsfuß ist somit gleich der Durchschnittsrendite. Anders ist dies jedoch bei geschlossenen Fonds, die während der Laufzeit nicht ausschütten, sondern die erst am Ende der Laufzeit den Anlagebetrag plus Zinsen bezahlen, gleiches gilt für Anlagen, die bereits während der Laufzeit Teile des gebundenen Kapitals wieder auszahlen. Da die letzteren beiden Situationen die Mehrheit darstellen, sollte der interne Zinsfuß nicht als einziges Kriterium für die Ermittlung der Rendite genutzt werden.

Welche Vorteile bieten geschlossene ausländische Immobilienfonds für deutsche Anleger?

Geschrieben von admin am 30.08.2008


Die Königsklasse unter den Geldanlagen sind geschlossene Fonds. Besonders wenn die Geldanlagen langfristig auf den Aufbau von Vermögen gerichtet sind, gehören auch geschlossene Fonds in das Portfolio des Anlegers, diese entwickeln sich unabhängig von den Aktienmärkten und bieten höchste Renditechancen. Den weitaus größten Teil der Gelder der Anleger vereinen dabei geschlossene Immobilienfonds auf sich und dabei gehören schon seit vielen Jahren Fonds mit Objekten, die sich nicht in Deutschland befinden zu den Rennern. Innerhalb der Immobilienfonds gehen deutlich mehr als 50 Prozent der Investitionen in Fonds mit Immobilien außerhalb von Deutschland. Das besondere Interesse der Anleger liegt auf den steuerlichen Vorteilen, die das Doppelbesteuerungsabkommen mit Freistellungsmethode bietet.

Steuerliche Vorteile sind nach wie vor ein Argument für geschlossene Immobilienfonds

Bei der Freistellungsmethode werden die im jeweiligen Land erzielten Gewinne auch nur dort besteuert, das heißt, in Deutschland müssen darauf keine weiteren Steuern gezahlt werden. Da viele Anleger in diesen Ländern keine weiteren Erträge erzielen, können sie von Steuerfreibeträgen und niedrigen Steuersätzen profitieren. Dennoch unterliegen auch diese Erträge dem Progressionsvorbehalt, das heißt, die im Ausland erzielten Gewinne werden zu den in Deutschland erzielten Gewinnen addiert und daraus wird der Steuersatz ermittelt, der dann auf das in Deutschland zu versteuernde Einkommen angewendet gilt. Doch gerade wenn das zu versteuernde Einkommen sehr hoch ist, hat der Anleger kaum Auswirkungen durch den Progressionsvorbehalt zu befürchten. Diesen Vorteil nutzen Anleger gern aus.

Was ist ein Seecontainer?

Geschrieben von admin am 26.08.2008


Globalisierung und modernes Transportwesen wären ohne Seecontainer nicht denkbar. So werden diese „Blechkisten“ werden nicht mehr nur für den Transport von Gütern und Waren per Schiff verwendet, sondern finden durch ihre kompakte Größe und Stabilität auch in anderen Wirtschaftsbereichen Verwendung. Lager- oder auch Transportunternehmen bieten Seecontainer in verschiedenen Größen zum Kauf, zur Miete oder auch als Leasinggut an. Diese werden von den Besitzern dann als Lagerraum, Transportraum oder auch als größerer Werkzeugcontainer verwenden. Wer es ein wenig ausgefallener mag, hat durchaus auch die Möglichkeit einen solchen Container als Garage nutzen, geräumig genug wäre der Container, dass er Platz für mindestens ein Familienauto bieten würde.

Seecontainer als Transportbox für den Schiffsweg

Typischerweise findet die Nutzung von Seecontainern aber immer noch auf Schiffen, oder besser in dem Bauch eines Containerschiffes statt. Neben allerlei Waren, die von Asien nach Europa, oder Europa nach Amerika oder einmal rund um die Welt transportiert werden auch Umzugsgüter inklusive eines kompletten Hausstands auf dem Seeweg mittel Container in die neue Heimat verfrachtet.

Lange Wege und raue See bedürfen einer gewissen Stabilität. Deshalb werden Seefracht-Container auch aus einem stabilen Stahlboden und Eckbeschlägen gefertigt und mit einem Holzboden versehen. Damit Seecontainer in allen Häfen weltweit geladen und gelöscht werden können, müssen sie über eine Normgröße verfügen, die den reibungslosen Be- und Entladevorgang ermöglichen. Auch die Sicherheitsbestimmungen für einen Seecontainer sind sehr streng. Wenn sie einmal ausgemustert sind, können sie nicht mehr für den Transport von Waren verwendet werden. Diese Container finden dann eine andere Verwendung, z.B. zur Lagerung von Waren.

Wie lang ist der Platzierungszeitraum bei geschlossenen Fonds?

Geschrieben von admin am 23.08.2008


Geschlossene Fonds investieren in konkrete Projekte, beispielsweise in den Kauf von Schiffen, in den Bau von Immobilien oder in die Herstellung von Spielfilmen. Private Anleger können Anteile an diesen Fonds erwerben. Der Zeitraum, in den diese Fondsanteile von den Initiatoren (Emissionshäusern) verkauft werden, wird auch als Platzierungszeitraum bezeichnet. Der Platzierungszeitraum beginnt in der Regel einen Tag nach der Veröffentlichung des Fondsprospekts und endet mit dem Erreichen der Vollplatzierung, also dem vollständigen Verkauf aller Anteile. Da dieser Zeitraum meist nicht konkret bestimmt werden kann, gibt es keinen genauen Termin für das Ende des Platzierungszeitraums. Je nach bestimmten Faktoren, kann der Platzierungszeitraum kürzer oder länger sein. Er ist abhängig von der Attraktivität des Anlageobjektes und der Bewerbung des geschlossenen Fonds. Dadurch gibt es geschlossene Fonds, deren Platzierungszeitraum nur einige Tage dauert, aber auch Fonds, die erst nach einigen Monaten alle Anteile am Anlegermarkt platziert haben.

Platzierungsgarantie durchaus möglich

Anbieter geschlossener Fonds übernehmen meist auch zunächst eine Eigenkapital-Zwischenfinanzierung in Form einer Kreditaufnahme bei einer Bank. Kooperiert die ausgebende Fondsgesellschaft mit einem Vertriebspartner, kann dieser eine Platzierungsgarantie abgeben. Unter Umständen müssen noch nicht platzierte Fondsanteile dann zunächst durch die Platzierungsgarantin übernommen werden. Im Falle, dass nicht alle Fondsanteile bis zur Abwicklung des Investitionsguts platziert wurden und auch die Platzierungsgarantie nicht in Anspruch genommen werden kann, besteht das Risiko, dass die Fondsgesellschaft rückabgewickelt werden muss. Alle Informationen zur Platzierung eines geschlossenen Fonds sind im jeweiligen Fondsprospekt enthalten.

Was ist ein Flugzeugfonds?

Geschrieben von admin am 15.08.2008


Flugzeugfonds sind geschlossene Fonds, die durch steigenden Flugtransportverkehr immer mehr Beachtung finden. Das Leasing eines Flugzeuges durch eine Fluggesellschaft lohnt sich.
So kann es sein, dass eine Airline seinen Flugzeugpark erweitern möchte, das Finanzkapital jedoch nicht besitzt. Ein Initiator (Leasinggeber), der Eigentümer eines Flugzeugfonds ist, springt ein und kauft das Flugzeug mit dem Geld der Fondsanleger und vermietet es an die Fluggesellschaft.

Bei Erstvermietungen liegen die Vertragszeiten in der Regel bei bis zu 12 Jahren, Weitervermietungen dauern dann bis zu sieben Jahre. Die Fluggesellschaft ist in der Pflicht, die Wartung, international vorgeschriebenen Kontrollen und Vertragseinhaltungen während der Mietlaufzeit zu übernehmen.

Ein anderer Grund dafür, dass eine Fluggesellschaft ein Flugzeug mieten möchte, kann bilanzpolitischer Natur sein. Fluggesellschaften nutzen die Sale-and-lease-back Form, da geleaste Flugzeuge nicht in der Bilanz der Fluggesellschaft ausgewiesen werden, sondern auf Seiten des Fondsinhabers.

Flugzeugfonds bieten vergleichsweise hohe Rendite

Der Geldanleger eines Flugzeugfonds lebt von den monatlich zu zahlenden Leasingbeträgen der Fluggesellschaft an den Fondsmanager. Flugzeugfonds bieten hohe Renditen (7-9%), die allerdings seit Jahr 2005 keine Steuersparmodelle mehr sind. Das Hauptrisiko sind die Zahlungsunfähigkeit der Fluggesellschaft, die durch schlechtes Management etc. entstehen kann. Im Vergleich zu den Risiken bei Schiffsfonds oder Immobilienfonds liegt es zwar geringer, aber der Anleger kann sein gesamtes Vermögen verlieren.

Des Weiteren gilt für alle geschlossenen Fonds, das man die Anteile – zumindest zurzeit noch – nicht oder nur sehr schwer vor Ablauf der Vertragszeit verkaufen kann, was zu finanzieller Unflexibilität führt. Achten sollte ein Anleger auf die Bekanntheit und Seriosität sowie Bonität der Flugzeuggesellschaft, wie sie z. B. bei Singapore Airlines, Air Canada, Emirates Airlines und anderen großen Fluggesellschaften eher gegeben ist, als bei so manch anderer.