Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

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Solarfonds trotzen Anlagezurückhaltung

Geschrieben von admin am 19.01.2010

Verglichen mit den Anlagevolumina, die jedes Jahr in geschlossene Immobilienfonds oder Schiffsbeteiligungen investiert werden, nehmen sich die 500 Mio. Euro, die Anleger im letzten Jahr in Regenerative Energien Fonds investiert haben, klein aus. Schaut man noch ein bisschen genauer in die Statistik so sind es vor allem Solar- und Photovoltaikfonds, die das Wachstum dieses Segments (2008: 300 Mio. Anlagesumme) beflügelten. Insgesamt 40 geschlossene Beteiligungen standen im Jahr 2009 für Investoren zur Auswahl und boten damit ausreichend unterschiedliche Konzepte um auch bei gleichem Anlageziel aus verschiedenen Möglichkeiten zu wählen.

Die Begeisterung für die Geldanlage in Sonnenenergie basiert dabei im Wesentlichen auf der staatlichen Förderung von Regenerativen Energien, die mittlerweile in weiten Teilen Europas in Gesetzestexte eingeflossen ist und z.B. in Spanien und Italien rechtskräftig umgesetzt wurde.

Gesetzlicher Inflationsschutz bei spanischen Solaranlagen

Deutsche Solar- und Photovoltaikanlagen zeigten sich gegenüber den Inflations gesicherten Beteiligungen in Spanien und (teilweise) Italien als weniger gut verkäuflich, obwohl der Standort Deutschland vielfach mit einer Doppelnutzung überzeugen konnten. Durch Flächenanlage auf z.B. ALDI Dächern lassen sich (Diebstahl-)Versicherungs- und Erschließungskosten deutlich zu Gunsten der Erlössituation steigern.

Ob der Solarfonds Trend bereits seinen Höchststand erreicht hat, lässt sich derzeit nur schwer absehen. Klar scheint aber, dass die aktuelle gelb-schwarze Regierungskoalition für den Solar-Standort Deutschland künftig weniger hohe oder ggf. auch keine weiteren Subventionen bezahlen möchte, was den Absatz der gewerbsmäßigen Solaranlagen sicherlich einen deutlichen Einbruch bescheren würde.

Wattner SunAsset 1 Platzierung erfolgreich

Geschrieben von admin am 21.08.2009

 

Nicht nur HCI auch die Wattner AG gibt in dieser Woche das Ende der Platzierungsphase des ersten Solarfonds der Wattner AG bekannt. Der seit Februar 2008 in der Platzierung befindliche Solarfonds hat es im Zuge der allgemein starken Nachfrage nun auch geschafft die benötigten 5 Mio. Euro Kapital bei 330 Privatanlagern, die sich im Schnitt mit 15.000 Euro Anlagesumme an der SunAsset 1 KG beteiligt haben einzusammeln.

Auch wenn die Gesellschaft dieses Ende der Platzierungsphase mit dem Attribut „vorzeitig“ versehen hat, so muss es doch ein bisschen verwundern dass eine vergleichsweise geringe Anlagesumme von 5 Mio. Euro in einem derzeit so stark nachgefragten Segment über fast 18 Monate für die Ausplatzierung benötigte.

SunAsset 1 der Solarfonds Kurzläufer mit nur 6 Jahren Laufzeit

Möglichweise sprechen aber auch die Angebote spanischer oder italienischer Solarfonds (White Owl Capital Nachhaltigkeit 02 / Chorus CleanTech Solar), die mit dem Argument der Inflationsabsicherung nebst Einspeisungsvergütungsgarantie Anleger eher an. Die als Kurzläufer konzipierte Wattner SunAsset 1 investierte ausschließlich in Solaranlagen am Standort Deutschland, welche nach erfolgter Fertigstellung an die neuen Eigentümer verkauft werden. So kann eine Laufzeit von nur 6 Jahren nebst einer dennoch attraktiven Vergütung für die Anleger erzielt werden. Ein Solarfonds Konzept das von den restlichen auf dem Markt befindlichen Angeboten abweicht und deshalb extra erklärt werden muss.

Der Markt für diese Solaranlagen scheint in jedem Falle vorhanden, da die Wattner AG derzeit bereits die zweite Auflage des SunAsset Fonds vorbereitet. Dieser wird mit einem Anlagevolumen von 50 Mio. Euro nicht nur deutlich größer als die erste Auflage, sondern – vermutlich – auch mehr Marketingbudget einkalkuliert haben, welches dazu beitragen sollte deutlich mehr Anleger als bisher von dem Wattner SunAsset Solarfonds Konzept zu überzeugen.

HCI Solarfonds beendet Platzierungsphase

Geschrieben von admin am 20.08.2009

Regenerative Energien stehen bei Anlegern derzeit hoch im Kurs. So hoch, dass selbst die eigentlich um diese Jahreszeit befindliche Anlageklasse geschlossene Fonds derzeit in Schwung gerät. Beteiligungsangebote wie der White Owl Capital Nachhaltigkeits Fonds 02 oder eben auch HCI Energy 1 Solar erfreuen sich trotz (oder wegen) der Sommerhitze einer großen Beliebtheit.

So kann es kaum verwundern, dass der HCI Energy 1 Solar bereits nach wenigen Wochen das Ende der Platzierungsphase verkünden kann. Mit einem eingesammelten Eigenkapital von 10,2 Mio. Euro steht die für die Finanzierung des Projekts notwendige Eigenkapitalsumme zur Verfügung. Für den schnellen Erfolg sorgten insgesamt 650 geschlossene Fonds Anleger, deren Anlagekapital für die bereits in Betrieb befindlichen Solarparks in Igling-Buchloe und Neuhaus-Stetten sorgen wird.

Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Auflage kündigt HCI bereits jetzt an diese Anlagesegment auszubauen, wenn Kunden trotz der Wirtschaftskrise Begeisterung zeigen, möchte man daran natürlich teilhaben – warum auch nicht, wenn alle davon profitieren, sogar die Umwelt.

Nordcapital erste Hj 2009 nur knapp unter Vorjahr

Geschrieben von admin am 08.07.2009

 

Irgendwo zwischen nicht gut und total katastrophal fiel der Jahresauftakt des Jahres 2009 bei einer ganzen Reihe von geschlossenen Fonds Emissionshäusern aus. Umso erfreulicher sind die aktuell veröffentlichten Zahlen von Nordcapital, die im ersten Halbjahr 2009 lediglich 2 Mio. Euro weniger Platzierungsvolumen zu vermelden haben als im Vergleichshalbjahr 2008.

Den vergleichsweise guten Start in das Jahr 2009 mit 105 Mio. Euro gegenüber 107 Mio. aus 2008 bewirkten vor allem die Beteiligungsangebote in Offshore-Schiffsfonds und die erste Auflage des Nordcapital Waldfonds. Letzterer wird mit einem Anlagekapital von rund 60 Mio. in diesen Tagen geschlossen und macht damit der kommenden zweiten Auflage des Fonds Platz, welcher – vermutlich – eine ähnlich Anlagestrategie (Waldgebiete in Osteuropa kaufen) verfolgen wird.

Weniger stark nachgefragt sind die weiteren Angebote des Emissionshauses. Mit Nordcapital Schiffsportfolio 6 und Nordcapital Energieversorgung 2 hat sich das Unternehmen allerdings auch zwei Anlagethemen herausgesucht, die derzeit heftig mit den Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen haben und dadurch eigentlich attraktive Einstiegsgelegenheiten bieten. Allerdings sehen Anleger diese Chancen nicht immer so klar und deutlich, wie die Verantwortlichen eines Emissionshauses dies tun.

 
 

Umsatzeinbruch bei geschlossene Fonds Anbietern

Geschrieben von admin am 29.01.2009

Mit der Veröffentlichung der Absatzzahlen des letzten Jahres bestätigt der Verband der Geschlossenen Fonds (VGF) den bereits vermuteten Nachfrage-Einbruch bei geschlossenen Beteiligungen. Konnten im Jahr 2007 noch 11,1 Mrd. Euro Kapital für diverse Beteiligungsmodelle eingesammelt werden, so verzeichneten die Anbieter im letzten Jahr einen Einbruch um rund 25% auf nur noch 8,3 Mrd. Euro. Als nahezu unverkäuflich erweisen sich seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Verschärfung der Kreditkrise vor allem Schiffsbeteiligungen, da hier der rapide Rückgang der internationalen Handelsaktivitäten zu einem abrupten Verfall der Charterraten geführt hat. In der Folge gerieten die Kosten- und Ertragskalkulationen der Anbieter aus dem Lot, was zu einer weiteren Verunsicherung bei potentiellen Investoren beigetragen hat.

Flugzeugsfonds stark – Aussichten für Waldfonds gut

Einen positiven Eindruck vermochten  im letzten Jahr nur Flugzeugsfonds zu vermitteln. Nachdem diese Anlageklasse lange Jahre keine Beachtung erfuhr, konnten im letzten Jahr dort rund 700 Mio. Euro Anlagekapital eingesammelt werden. Ob dies als positives Zeichen für 2009 gewertet werden kann ist aber durchaus fraglich, ähnlich dem Logistiksektor leiden auch Fluggesellschaften unter einem Rückgang der Transportnachfrage. Unternehmen sparen sich bereits jetzt die Flugstrecken ihrer Mitarbeiter zu Gunsten einer Bahnfahrt ein.

Nachhaltige Investments gefragt

Gute Aussichten sollten 2009 vor allem in den Bereichen der Regenerativen Energien und Nachhaltigkeitsfonds bestehen. Hier kann auf den anhaltenden Trend des staatlich geförderten Ausbaus der Bioenergie gesetzt werden, deren Erlöskalkulation teilweise auf staatlich garantierten Vergütungsmodellen basiert, welche ganz einfach den klaren Vorteil der Risikovermeidung aufweisen. 


 

MPC plant 48,5 Mio. Euro Kapitalerhöhung

Geschrieben von admin am 19.01.2009

 

Mit den Gesellschaftern sei man über eine Kapitalerhöhung im Umfang von 48,5 Mio. Euro einig geworden. Dazu sollen neue Anteil zum Bezugspreis von 8 Euro je Stück ausgegeben werden, welche im Bezugverhältnis 50:19 erworben werden können. Damit die notwendige Summe auch erzielt werden kann wurden im Vorfeld mit den Anteilseignern Corsair III Investments, die MPC Holding und die Oldehaver Beteiligungsgesellschaft Gespräche geführt, die die Zukunft des Unternehmens dauerhaft sichern sollen. Im Zuge der jetzt getroffenen Maßnahmen zur Zukunftssicherung wird MPC auch den Personalstamm deutlich reduzieren. Wie bereits vor einigen Tagen bekannt geworden war, werden rund 55 der 300 Personen starken Mitarbeiterschaft ihren Arbeitsplatz verlieren.

Ursächlich für die finanzielle Schräglage des Unternehmens ist der enorme Nachfragerückgang bei geschlossenen Beteiligungsangeboten und die zunehmend problematischen Finanzierung durch Fremdkapital, welches im Zuge der Finanzkrise nur sehr zurückhaltend von Banken für Investitionsprojekte vergeben wird. MPC erlitt vor allem in der Sparte der Schiffsbeteiligungen einen herben Rückschlag, welcher durch das insgesamt rückläufige Marktniveau nicht kompensiert werden konnte. 

Alt-Gesellschafter erhöhen Anteile

Im Zuge der Kapitalerhöhung werden einzelne Gesellschafter ihren Anteil deutlich aufstocken. Zunächst wird Corsair III Investments 1,2 Mio. der neuen Anteile erwerben und damit seinen Aktienanteil auf 20,6 Prozent steigern. Im nächsten Schritt erhalten alle Aktionäre die Möglichkeit Bezugsrechte auf neue Anteile auszuüben, ein öffentlicher Handel der Bezugsrechte wird allerdings nicht stattfinden. Sollte kein Interesse an neuen Anteilen bestehen, werden MPC Holding und Oldehaver Beteiligungsgesellschaft die weiteren Anteile übernehmen, so dass die Kapitalerhöhung in jedem Fall durchgeführt werden kann.

MPC schlechte Geschäftsaussichten kosten Arbeitsplätze

Geschrieben von admin am 08.01.2009

2008 war kein gutes Jahr für Anbieter von geschlossenen Fonds, soviel wurde bereits im Jahresverlauf klar. Spätestens mit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit fast unmöglich gewordenen Fremdfinanzierung einzelner Projekte kam der Vertrieb einiger, auch großer Emissionshäuser beinahe zum Stillstand. Auch besonders aussichtsreiche Projekte konnten plötzlich keinen Finanzierungspartner mehr finden, Private Equity Fonds und Schiffsbeteiligungen litten unter der Situation besonders stark, so dass auch Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in diesem Anlagesegment plötzlich keine Anleger mehr für ihre Projekte begeistern konnten.

Dass sich diese Situation zukünftig wieder verbessern wird ist klar, nur wann die Besserung eintreten wird, bleibt die große Unbekannte. MPC als einer der führenden Anbieter der Branche zieht deshalb jetzt erste Konsequenzen und verringert den eigenen Personalbestand deutlich. 55 der insgesamt rund 300 Arbeitsplätze werden im Rahmen einer anstehenden Sanierung abgebaut werden, darüber hinaus müssen die Gesellschafter für eine merkliche Verbesserung der finanziellen Ausstattung des Unternehmens sorgen.

Dies alleine wird allerdings nicht ausreichen um die rund 70 Mio. Euro Verlust des letzten Jahres auszugleichen, zusätzliche Umstrukturierungen sind notwendig und werden mit Sicherheit auch vor dem geschlossene Fonds Anbieter HCI nicht halt machen, den MPC im letzten Jahr versucht hatte zu übernehmen. Alleine die Wertberichtigungen auf die im Vermögen befindlichen HCI Aktien belaufen sich auf weitere 80 Mio. Euro, so dass alleine eine Wiederbelebung des geschlossene Fonds Sektors den dauerhaften Bestand des Unternehmens sichern kann.

Für Kunden des Unternehmens ist die Situation dagegen eher entspannt zu sehen, da es sich bei den von MPC aufgelegten geschlossenen Fonds um jeweils eigenständige Unternehmen handelt, sind sie von den Problemen des Emissionshauses nicht betroffen. Allerdings dürfte sich die schlechtere Wirtschaftslage auch auf die einzelnen Beteiligungen und somit auf die geschlossene Fonds Kunden auswirken.

Trend Capital verabschiedet sich aus Dubai

Geschrieben von admin am 01.12.2008

 

Auch an den Arabischen Emiraten geht die Immobilienkrise nicht spurlos vorbei. Sinkende Einnahmen aus den Ölexporten und die rapide fallende Nachfrage nach Immobilien am Standort Dubai trüben die Aussichten für geschlossene Immobilienfonds am Standort Dubai ein. Das Emissionshaus Trend Capital zieht aus dieser Entwicklung seine Konsequenzen und wird keinen vierten Dubai Fonds mehr auflegen. Die beiden aktuell laufenden Fonds sollen nun aufgelöst und die darin enthaltenen Immobilien verkauft werden. Der Charakter dieser Anlage werde immer spekulativer, da durch den Bauboom am Standort Dubai mittlerweile mehr Flächen zur Verfügung stehen als Nachfrage nach Immobilien besteht. Das Fazit von Trend Capital bleibt aber auch zu diesem Zeitpunkt positiv, der Rückgang der Nachfrage stelle kein Problem für den Verkauf der Objekte dar und man habe keinen Druck die Immobilien zu veräußern. Der erste Trend Capital Dubai Fonds wurde außerdem nach rund zwei Jahren mit einer Nachsteuerrendite von 18 Prozent aufgelöst werden. So gesehen ist der Immobiliensektor in Dubai nicht zusammengebrochen, erleidet aber aktuell eine Schwächephasen, deren Dauer noch nicht absehbar ist.

Lloyd Fonds AG meldet Gewinn und Geschäftsrückgang

Geschrieben von admin am 07.11.2008

Das in Hamburg ansässige Emissionshaus Lloyd Fonds AG hat mit der Veröffentlichung der 9-Monats Geschäftszahlen das Dilemma der ganzen Branche sichtbar gemacht: Die Nachfrage nach Beteiligungen ist mehr als schwach. Mit 268 Mio. eingeworbenem Eigenkapital stehen zum Betrachtungszeitpunkt rund 105 Mio. Euro weniger platziertes Volumen in den Büchern als im Vorjahr. Dessen ungeachtet stieg der Überschuss auf 3,8 Mio. einen Ausblick auf das kommende Quartal wollte die Geschäftsleitung allerdings nicht wagen. Zu ungewiss die weitere Entwicklung am Finanzsektor. Das Fazit von Vorstandsvorsitzendem Dr. Torsten Teichert ist dennoch nicht durchweg negativ, vor allem die kommende Abgeltungssteuer stelle eigentlich ein Kaufargument für geschlossene Fonds dar. Dass die Anleger diesen Aspekt zurzeit nicht sehen wollten liege aber an den Unwägbarkeiten der nächsten Monate. Es gelte jetzt Geschäftsmodelle zu finden, die Sachwerte beinhalten, denen Anleger auch in Krisenzeiten zugeneigt bleiben. Welche das sein könnten ist allerdings aus dem Kommentar zunächst nicht zu erkennen. Vorwärts mit gebremster Kraft könnte eine Devise sein, die die Branche so lange im Griff haben wird, wie die Finanzkrise nicht aus dem Gröbsten heraus ist.