Was ist ein Bioenergie-Fonds?

Bioenergie-Fonds investieren in Anlagen, die Strom oder Wärme auf Basis alternativer Energieträger erzeugen. Als geschlossene Fonds beschäftigen sich diese Kapitalanlagen meist mit der Planung, der Errichtung und dem Betrieb einer eigenständigen Anlage. So haben potentielle Anleger die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über den Standort, das technische Konzept und den eigentlichen Betrieb zu machen. Die Bundesregierung fördert entsprechende Anlagen im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Den Betreibern wird damit langfristig das Recht garantiert, die erzeugte Energie in öffentliche Netze einzuspeisen und hierfür angemessene Vergütungen zu erhalten. Dies wirkt sich positiv auf die Planungssicherheit in Bezug auf die künftigen Einnahmen der Fondsgesellschaft aus.

Bioenergiefonds – Anlagenbau und -Betrieb

Über die direkten Investitionen in bestimmte Bioenergie-Anlagen hinaus sind am Markt auch Fonds verfügbar, die sich unmittelbar an unterschiedlichen Objekten, oder, im Rahmen eines Dachfonds, mittelbar an verschiedenen Gesellschaften beteiligen. Anleger, die Wert auf eine Diversifizierung ihres Engagements legen, erzielen mit solchen Modellen eine größere Bandbreite ihrer Investition und somit eine erhöhte Sicherheit.

Bioenergie-Fonds verbinden für potentielle Investoren die Aspekte von Ökologie und Ökonomie zu einem schlüssigen Gesamtkonzept. Die fortschreitende Verknappung fossiler Brennstoffe und die erhöhte Umwelt- und Klimabelastung durch die konventionelle Energiegewinnung machen ein Umdenken in Bezug auf die Erzeugung von Energie ebenso erforderlich, wie der weltweit steigende Energiebedarf. Mit Bioenergie-Fonds erzielen Anleger die Chance auf attraktive Gewinne und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.