Was ist ein Umweltfonds?

Unter dem Begriff Umweltfonds wird eine Vielzahl an geschlossenen Beteiligungen zusammengefasst, die in erneuerbare Energien bzw. in umweltverträgliche Technologien investieren. Die meisten dieser Fonds investieren hierbei in Solar- und Windenergie sowie in Biogasanlagen. Weiterhin können Anleger aber auch direkt in Wälder (so genannte Waldfonds) investieren, denn Holz ist ebenso ein nachwachsender Rohstoff, der immer begehrter wird. Mittlerweile sind auf dem Markt aber auch Mischkonstruktionen zu finden, bei denen sowohl in Wind- als auch in Solarenergie angelegt wird.

Gute Ertragsaussichten bei Umweltfonds

Die Renditen der Umweltfonds sind hierbei erstklassig, je nach Anlageart und Investitionsobjekt lassen sich zwischen 6-10% p.a. erzielen. Vor allem bei Investitionen in erneuerbare Energien können Anleger noch mehr als 20 Jahre mit einer feststehenden Vergütung für produzierten Strom rechnen, weiterhin ist die Abnahme gesichert. Dies macht Umweltfonds auch zu einer eher relativ risikolosen Anlageform, die auch für eher konservative Anleger geeignet ist.

Geschlossene Umweltfonds machen Anleger zu Unternehmern

In jedem Fall werden Anleger in geschlossenen Umweltfonds Kommanditisten, sie sind also an der Gesellschaft direkt beteiligt. Somit nehmen die Teilhaber an den Gewinnen, aber auch an den Verlusten der Gesellschaft teil. Kann eine Windkraftanlage beispielsweise aufgrund eines ungünstigen Standorts nicht die prognostizierte Menge Strom erwirtschaften, können die Renditen sinken bzw. der Anleger muss mit Verlusten rechnen. Um dies zu vermeiden, sollten die Emittenten der Beteiligungen sowie die Initiatoren genau geprüft werden. Viele der Anbieter haben nämlich bereits sehr erfolgreiche Umweltfonds aufgelegt und können von ihrer Erfahrung profitieren.