Geschrieben von admin am 10.07.2008
Geschlossene Immobilienfonds investieren ähnlich wie offene Immobilienfonds in Immobilien. Allerdings unterscheidet sich die Anlagetaktik, während offene Immobilienfonds auch mit kleinen Beträgen erworben werden können und in der Regel in sehr verschiedene Immobilienprojekte investieren, zeichnen sich geschlossene Immobilienfonds durch die Anlage in nur ein bestimmtes Immobilienprojekt aus, an welchem sich Anleger innerhalb eines begrenzten Zeitfensters finanziell beteiligen können. Sobald das Unternehmen ausreichend Eigenkapital von privaten wie auch institutionellen Anlegern eingesammelt hat, die für die Realisierung des Projekts angestrebte Investitionshöhe erreicht wurde, wird dieser Fonds geschlossen. Daher lässt sich der Name dieser Anlageform erklären.
Einnahmen aus Vermietung und späteren Verkaufserlösen
Der Anleger erwirbt mit dem Kauf eines geschlossenen Fonds zumeist den Status des Kommanditisten und trägt neben den zahlreichen Chancen, die eine Anlage mit sich bringt, gleichsam alle Risiken bis hin zu einem Totalverlust seiner Einlage. Er verspricht sich neben regelmäßigen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung seines Immobilieninvestments auch sich eine attraktive Beteiligung am Gewinn des jeweiligen Unternehmens respektive des späteren Verkaufs der erworbenen und weiterentwickelten Immobilien.
Immobilienfonds sind neben Schiffsbeteiligungen und Fonds regenerativer Energieformen die meist nachgefragten Vermögensanlagen im Segment der geschlossenen Fonds. Bei diesen speziellen Fonds investiert der Anleger zumeist in privat oder gewerblich genutzte Immobilien im In- oder Ausland. Im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds werden dem Anleger bei geschlossenen Immobilienfonds alle betreffenden Immobilien in einem Emissionsprospekt dargestellt. Der Einzelne weiß also genau, „auf was er sich einlässt“.
Über 3 Milliarden Euro werden jedes Jahr in geschlossene Immobilienfonds investiert
Durch eine Änderung im Steuerrecht gelten geschlossene Immobilienfonds mittlerweile nicht mehr als Steuerschlupfloch für Spitzenverdiener, sondern bestechen durch die Möglichkeit hoher Renditen. Im Jahr 2004 investierten die Deutschen über drei Milliarden Euro in geschlossene Immobilienfonds. Ein Ende dieser Investitionsfreude ist trotz der Schließung des Steuerschlupfloches bei den Immobilienfonds nicht in Sicht.
Tags: Emissionsprospekt, geschlossene Immobilienfonds, Immobilienbeteiligung, offene Immobilienfonds
vom 09.04.2009 um 10:11 Uhr
[...] unmittelbar als Kommanditist oder mittelbar über eine Treuhand-Kommanditistin Anteile eines geschlossenen Immobilienfonds. Durch eine Mindesteinlage von 2500 €, die in einer Stückelung von 100 € zu leisten ist, kann [...]
vom 12.04.2010 um 17:34 Uhr
[...] geschlossene Immobilienfonds wird immer in ein bestimmtes Projekt finanziert, es handelt sich dabei meistens um sehr teure [...]
vom 23.12.2011 um 09:25 Uhr
[...] Verlauf der Auszahlungen bzw. Gewinnausschüttungen in den darauf folgenden Monaten. Ein Immobilienfonds mit einer relativ stabilen Mieterstruktur, aber schwankender Einnahmen aufgrund Neuvermietungen und [...]