Welche Renditen erzielen Containerfonds

Container sind spätestens seit der Erfindung der „Globalisierung“ ein Wachstumsmarkt. Kapitalanleger, die mit einem Risikobewusstsein in diese Wachstumsstory investieren möchten, haben die Chance, durch ein Investment in Containerfonds Gewinne zu erzielen. Container-Fonds, bzw. geschlossene Beteiligungen, die in Container investieren, können Anleger über ein Emissionshaus (Initiator) kaufen. Diese gründet dazu eigens ein Unternehmen an dem sich der Anleger beteiligen kann, welches dann im Besitz einer Vielzahl von Containern ist. Das Risiko dieser Investition ist aufgrund der meist kurzen Laufzeit und der festen Charterverträge vieler Container-Charterer recht gering.

Containerfonds – kurze Laufzeit und hoher Wiederverkaufspreis

Die Laufzeiten, d.h. die Leasingzeit des Charterer von Containerfonds beträgt häufig rund fünf Jahre. Im Anschluss werden die Container wieder verkauft, wobei die Werterhaltung der Stahlkisten gut ist. Der Verkaufserlös kann bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten betragen. Die Rendite aus dem Investment in Container lässt sich anhand des Kaufpreises, der erzielbaren Mieten und des Verkaufspreises der Container ermitteln. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass auf diese Weise Renditen zwischen vier und sieben Prozent jährlich nach Steuern erzielt worden. Einige Fonds bieten bei Laufzeitende so eine kumulierte Ausschüttung von zum Beispiel 136% der Anlagesumme an.

Das Anlagerisiko ist im Vergleich zu anderen geschlossenen Fonds eher gering

Die zu zahlende Steuer ist abhängig vom Land, wo die Container beheimatet sind, da die Steuerbeträge pro Land verschieden sind. Experten sind sich sicher, dass in den nächsten Jahren eine jährliche Rendite von sieben bis neun Prozent erzielt werden kann. Daher gilt diese Kapitalanlage als relativ sicher, auch weil die Container in der Regel an große Logistikunternehmen langfristig vermietet werden und diese – sofern sie über eine ausreichend gute Bonität verfügen – in der Regel nicht vorzeitig vom Vertrag zurücktreten. Bonitäten kann man vorab prüfen, so dass mit größeren Einkommensausfällen eher nicht gerechnet werden muss.