Welche Vorteile bieten geschlossene ausländische Immobilienfonds für deutsche Anleger?

Die Königsklasse unter den Geldanlagen sind geschlossene Fonds. Besonders wenn die Geldanlagen langfristig auf den Aufbau von Vermögen gerichtet sind, gehören auch geschlossene Fonds in das Portfolio des Anlegers, diese entwickeln sich unabhängig von den Aktienmärkten und bieten höchste Renditechancen. Den weitaus größten Teil der Gelder der Anleger vereinen dabei geschlossene Immobilienfonds auf sich und dabei gehören schon seit vielen Jahren Fonds mit Objekten, die sich nicht in Deutschland befinden zu den Rennern. Innerhalb der Immobilienfonds gehen deutlich mehr als 50 Prozent der Investitionen in Fonds mit Immobilien außerhalb von Deutschland. Das besondere Interesse der Anleger liegt auf den steuerlichen Vorteilen, die das Doppelbesteuerungsabkommen mit Freistellungsmethode bietet.

Steuerliche Vorteile sind nach wie vor ein Argument für geschlossene Immobilienfonds

Bei der Freistellungsmethode werden die im jeweiligen Land erzielten Gewinne auch nur dort besteuert, das heißt, in Deutschland müssen darauf keine weiteren Steuern gezahlt werden. Da viele Anleger in diesen Ländern keine weiteren Erträge erzielen, können sie von Steuerfreibeträgen und niedrigen Steuersätzen profitieren. Dennoch unterliegen auch diese Erträge dem Progressionsvorbehalt, das heißt, die im Ausland erzielten Gewinne werden zu den in Deutschland erzielten Gewinnen addiert und daraus wird der Steuersatz ermittelt, der dann auf das in Deutschland zu versteuernde Einkommen angewendet gilt. Doch gerade wenn das zu versteuernde Einkommen sehr hoch ist, hat der Anleger kaum Auswirkungen durch den Progressionsvorbehalt zu befürchten. Diesen Vorteil nutzen Anleger gern aus.