Wie investieren Leasingfonds?

Leasingsfonds sind geschlossene Fonds, die ein Objekt erwerben, um dies anschließend zu verleasen. Die Erträge hieraus sind die Leasingeinnahmen, die an die Anleger abzüglich der Verwaltungskosten ausgeschüttet werden. Als mögliche Leasingobjekte kommen sowohl Schiffe, Flugzeuge als auch Immobilien in Frage, welche auch die häufigste Gruppe der Leasingfonds darstellen. Aber auch Computersysteme, Büroeinrichtungen und Autos werden heute immer häufiger geleast. Der Markt ist daher ein Wachstumsmarkt, denn viele Unternehmen verzichten auf ein direktes Investment und schonen ihr Eigenkapital durch Leasing.

Leasingfonds Erfolg ist auch abhängig von der Bonität der Leasingnehmer

Der Vorteil des Leasinggeschäftes ist die relative Sicherheit, denn wichtige Vertragskomponenten wie die Laufzeit des Leasingvertrages, die Leasingraten sowie der Restwert am Ende der Laufzeit stehen bereits fest. Trotz dessen nehmen Anleger geschlossener Immobilienfonds am Risiko der Kapitalanlagegesellschaft teil, was bis zum Totalverlust führen kann. Vermindert werden kann das Risiko jedoch, indem die Leasingnehmer vor einer Investition überprüft werden. Die Leasingfonds geben in ihren Verkaufsprospekten oft die Leasingnehmer an, deren Bonität anschließend beurteilt werden kann.

Leasingfonds überzeugen vor allem durch die Möglichkeit hoher Erträge sowie deren Ansetzung als Einnahmen aus Gewerbebetrieb. Diese sind in der persönlichen Steuererklärung anzugeben und zum persönlichen Steuersatz zu versteuern. Somit besteht auch die Möglichkeit, das Agio, welches oft 5% beträgt, als Ausgaben geltend zu machen, weiterhin ist dies mit etwaigen Darlehenszinsen möglich, sofern die Anlage per Kredit finanziert wurde. Die genauen steuerlichen Auswirkungen sollten aber mit dem eigenen Steuerberater besprochen werden.