Geschrieben von admin am 22.05.2009
Mit dem „Solarfonds Halberstadt“ bietet die RGE Energy AG ein neues Finanzprodukt für umweltbewusste Investoren an.
An dem Solarfonds Halberstadt können sich Anleger ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich eines Agios von fünf Prozent beteiligen. Für die Laufzeit von 20 Jahren summieren sich nach Angaben des Initiators die jährlichen Ausschüttungen auf rund 295 Prozent. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 8,06 Prozent, berechnet auf Basis der Internal Rate of Return (IRR).
Investition in Photovoltaik-Anlage
Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt von 922.000 Euro liegt das Eigenkapital des Unternehmens bei 165.000 Euro und das Fremdkapital bei 757.000 Euro. Mit dem Fondsvermögen investiert das Unternehmen in eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Betriebes, der sich in Langenstein in der Nähe von Halberstadt (Sachsen-Anhalt) befindet.
Die Solarstromanlage, die bereits installiert ist, weist eine Gesamtleistung von 240 kWp auf, die sie mit 3.200 Dünnschichtmodulen des Herstellers First Solar erzeugt. Jährlich werden durch die Anlage rund 234.000 Kilowattstunden Strom auf ökologische Weise produziert, womit etwa 62 Haushalte mit vier Personen beliefert werden.
Der Preis pro eingespeister Kilowattstunde liegt nach dem Gesetz über Erneuerbare Energien für die gesamte Fondslaufzeit bei 0,404 Euro. Gegenüber aus fossilen Brennstoffen hergestelltem Strom spart die Anlage in Langestein rund 140 Tonnen Kohlendioxyd ein.
Geschrieben von admin am 09.04.2009
Beim DIB Immobilienhandelsfonds erwirbt der Anleger entweder unmittelbar als Kommanditist oder mittelbar über eine Treuhand-Kommanditistin Anteile eines geschlossenen Immobilienfonds. Durch eine Mindesteinlage von 2500 €, die in einer Stückelung von 100 € zu leisten ist, kann der Anleger dem Fonds beitreten. Dabei kann der Anleger wählen zwischen einer Einmalzahlung und einem Ratensparplan, wobei die erste Einlage in dem Monat zu erbringen ist, indem der Vertrag beginnt.
Investment in Eigentumswohnanlagen sowie Eigentumswohnungen
Der Anleger erwirbt am DIB Immobilienfonds I Anteile an Immobilien. Die Fondsgesellschaft erwirbt in der Regel Eigentumswohnanlagen sowie Eigentumswohnungen, die in den letzten 15 Jahren errichtet oder saniert wurden. Zudem wird Wert darauf gelegt, dass die Immobilien zumeist vermietet sind. Bevorzugt erworben werden Geschäfte und Wohnungen, die aufgrund einer besonderen Situation günstig erworben und später gegen einen Mehrerlös wieder veräußert werden. Dazu gehören Objekte, denen die Zwangsversteigerung droht und solche, die durch Scheidung oder Erbauseinandersetzung veräußert werden. Die Fondsgesellschaft selbst tritt nicht direkt als Erwerber der Immobilien auf. Vielmehr erwirbt sie diese von Maklern, Banken oder Immobiliengesellschaften.
Prog. Ausschüttungen bis 2023 – 252% auf die Einmalanlage
Die Höhe der Ausschüttung ist abhängig von der Höhe der Einlage und der Anlageart. So erhalten “Einmalzahler” eine Ausschüttung von 252 % und “Ratenzahler mit Abschlagzahlung” eine solche von 170 %. Laut Prognose sollen 8 % der eingezahlten Kommanditeinlage pro Jahr ausgezahlt werden; die Abschlusszahlung 2023 ist abhängig von der Höhe des Kapitalkontos.
Geschrieben von admin am 01.09.2008
Anleger, die ihr Geld in einen geschlossenen Fonds investieren, wollen natürlich dessen Rendite vorher genau berechnen. Für diese Berechnung, die anschließend in den Verkaufsprospekten abgedruckt wird, wird häufig die IRR-Methode angewandt. Diese Methode, die auch Internal Rate of Return, also als Rendite nach dem Internen Zinsfuß genannt wird, ermittelt hierbei in erster Linie die Rendite des tatsächlich in der Anlage investierten Kapitals. Gleichzeitig werden bei der IRR-Methode Zahlungsströme, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen (Einzahlungen, Ausschüttungen sowie steuerliche Ergebnisse) berücksichtigt. Dies erfordert jedoch verschiedene Annahmen. So müssen beispielsweise die Ausschüttungen terminiert werden, weiterhin muss die Veräußerung des jeweiligen Objekts zum Ende der Laufzeit bereits prognostiziert werden. Da eine geschlossene Beteiligung jedoch selten geradlinig verläuft, ist die IRR-Methode von verschiedenen Unsicherheiten geprägt.
IRR-Methode – ein Beispiel
Als Beispiel für die Berechnung soll eine Anlage dienen, bei der jährlich ein Ertrag von 5% p.a. erwirtschaftet und auch ausgeschüttet wird. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger seinen Kapitaleinsatz zurück. In diesen Fällen, die vorwiegend bei festverzinslichen Wertpapieren vorkommen, ist das gebundene Kapital identisch mit dem Anlagebetrag, der interne Zinsfuß ist somit gleich der Durchschnittsrendite. Anders ist dies jedoch bei geschlossenen Fonds, die während der Laufzeit nicht ausschütten, sondern die erst am Ende der Laufzeit den Anlagebetrag plus Zinsen bezahlen, gleiches gilt für Anlagen, die bereits während der Laufzeit Teile des gebundenen Kapitals wieder auszahlen. Da die letzteren beiden Situationen die Mehrheit darstellen, sollte der interne Zinsfuß nicht als einziges Kriterium für die Ermittlung der Rendite genutzt werden.
Geschrieben von admin am 19.08.2008
Geschlossene Schiffsfonds, jene Anlageklasse, die bislang überdurchschnittlich stark von der Globalisierung profitierte scheint eine Schwächephase voraus zu haben. Geschlossene Fonds Emissionshäuser wie Lloyd Fonds oder HCI informieren in diesen Tagen ihre Anleger, dass die kalkulierte Ausschüttung in dieser Form zurzeit nicht realisierbar ist. Der Grund liegt in stark gestiegenen Betriebskosten, welche sich im Wesentlichen aus Personalkosten und Betriebsstoffen (hauptsächlich Öl) ergeben. Gegenüber dem Vorjahr sind Personalkosten teils um bis zu 50% gestiegen, was die Kostenkalkulation der meist langjährig vercharterten Schiffe in dieser Form nicht berücksichtig haben, nicht berücksichtigen konnten, als sie auf den Markt gebracht wurden.
Nachteile des Welthandelsboom
Die Probleme scheinen dabei eigentlich nur die konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Booms zu sein. Während in den letzten Jahren so gut wie keine Schiffe aus dem betrieb genommen, aber jede Menge neue Schiffe gebaut wurden, gab es schlicht nicht genug Nachwuchs, der für die Arbeit auf einem Container- oder Tankschiff ausgebildet wurde. Immer mehr Schiffe buhlen um eine kaum größere Anzahl von Kapitänen und Ingenieuren, die den Personalmangel auch ohne gewerkschaftliche Unterstützung zu nutzen wissen und nur noch gegen heftige Aufschläge auf die Heuer zu einem Engagement zu bewegen sind.
Unter dem Eindruck der sich abschwächenden Weltkonjunktur wird sich dieses Personalkosten Problem anzunehmend bald abschwächen, wenn weniger Schiffsladungen von einem Kontinent zum anderen transportiert werden müssen, sollten auch alt gediente Schiffe endgültig abgewrackt werden. Da aber stehen vermutlich Reeder und Schiffsanteilseigner bzw. geschlossene Schiffsbeteiligungs-Eigentümer vor einem Problem – immer größere Schiffe, die immer mehr Ladung transportieren können stehen einer schwindenden Nachfrage nach Transportkapazitäten gegenüber, dem Lohnabschwung sollte ein Transportkosten Abschwung folgen, was sich wiederum nachteilig auf die Erlössituation der Schiffe auswirken wird. Sollte sich die weltweite Konjunktur tatsächlich eine längere Pause gönnen und aufgrund der hohen Ölkosten tatsächliche eine Rückbesinnung auf lokale Produzenten erfolgen, werden die Gewinner der Globalisierung mittelfristig keine goldenen Zeiten mehr erleben. Aber soweit ist es noch lange nicht …