Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

Geschlossene       Fonds Kaufen

Wie viel Geld sollte in einem geschlossenen Fonds angelegt werden?

Geschrieben von admin am 06.07.2008


Bereits vorweg lässt sich eine ausweichende Antwort auf die Frage nach der Höhe der in geschlossene Fonds investierten Summe geben: Das kann man so pauschal nicht sagen, es hängt ganz einfach von zu vielen Faktoren ab, als das pauschale Antworten, richtige Antworten sein könnten.

Geschlossene Fonds oder geschlossene Beteiligungen, wie diese Fonds auch oft genannt werden, investieren in sehr unterschiedliche Bereiche. So gibt es z.B. Immobilienfonds, die eine Büroimmobilie erwerben, oder z.B. auch Schiffsfonds die den Bau eines oder auch mehrerer Schiffe finanzieren, um es diese zu verchartern. In allen Fällen wird eine größere Summe Kapital zur Finanzierung des Projekts benötigt, als dies von einem Investor in der Regel zu bekommen wäre.

Geschlossene Fonds Anleger werden Unternehmer

Privatanleger, die sich für ein solches Investment entscheiden, die der Gesellschaft also Kapital zur Verfügung zu stellen, werden zu Teilhabern des Unternehmens – sie sind also Unternehmer und als solche direkt am Fonds beteiligt. Beteiligen kann sich an einem solchen Fonds jeder, der die geforderte Mindestanlage zur Verfügung stellen kann und während der Zeichnungsphase, in der das Kapital eingesammelt wird eine Beitritterklärung an den Initiator übermittelt. Die Fondsgesellschaft (der Initiator) nutzt die Zeit der Zeichnungsphase, um für den Fonds zu werben und die Gelder der Anleger einzusammeln. Ist das benötigte Kapital erreicht, wird der Fonds geschlossen.

Mindestanlagesummen meist ab 5.000 Euro

Durch die sehr unterschiedliche Ausgestaltung der geschlossenen Fonds sind die Mindestanlagesummen sehr verschieden. Diese Summe richte sich in erster Linie nach dem vom Fonds zu finanzierenden Vorhaben, aber auch nach der benötigten Gesamtkapitalsumme. Fonds beispielsweise, die z.B. in Containerschiffe investieren und zur Finanzierung dieses Vorhabens meist einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag benötigen, fordern eine Mindestanlagesumme von bis zu 25.000 Euro um die Menge der Anteilseigner in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Kleinere Fonds, die beispielsweise zur Finanzierung von Photovoltaik Anlagen aufgelegt werden, benötigen weniger Gesamtkapital und ermöglichen den Einstieg schon ab Summen von 5.000 Euro.

Trotz der teils geringeren Mindestanlagesummen sollten Anleger, die in geschlossene Fonds investieren, mindestens 10.000 Euro hierfür aufwenden und darauf achten, dass die nicht die einzige Geldanlage ist, die getätigt wird. Geschlossene Fonds sind keine Geldanlage, die als so genanntes „Basisinvestment“ für z.B. die Altersvorsorge sinnvoll sind, da sie weder staatlich gefördert noch kurzfristig verkäuflich sind. Im Allgemeinen werden geschlossene Fonds deshalb als alternatives Investment genutzt um die Vermögensanlage von Anlegern unabhängiger gegen Börsenschwankungen zu machen, da die Wertentwicklung einer geschlossenen Beteiligung kaum von der Entwicklung von Börsenindizes beeinflusst wird.

Wie investiere ich in eine Schiffsbeteiligung?

Geschrieben von admin am 05.07.2008

Eine Schiffsbeteiligung, auch Schiffsfonds genannt, ist ein geschlossener Fonds, der das angelegte Kapital der Investoren sowohl in den Bau als auch in den Kauf von Schiffen für die Seefahrt investiert. In diese Fonds können die Investoren im so genannten Platzierungszeitraum der Schiffsgesellschaft beitreten bis genügend Anleger dem Fonds beigetreten sind. Ist das notwendige Eigenkapitel durch Anleger zusammengekommen, wird der Fonds geschlossen.

Kommanditist einer Schiffsbeteiligung

Wer als Anleger in Schiffsbeteiligungen investiert, wird das Kommanditist einer Gesellschaft aktiv, das heißt, er hält einen Teil des Gesellschaftskapitals. Die Laufzeit der Schiffsbeteiligungen ist relativ lang, mit Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren sollte der Anleger also durchaus rechnen. Der Vorteil besteht ganz klar darin, dass das Investitionsobjekt, in das Eigenkapital investiert ist, bekannt ist und fest steht.

Der Investor hat allerdings hierdurch eine Investition getätigt, die mit allen unternehmerischen Chancen und Risiken behaftet ist und ein Anspruch auf eine feste Verzinsung oder aber einen festgelegten Rückzahlungstermin für die Anlage gibt es nicht, denn der Anleger wird als Unternehmer an den Wirtschaftsergebnissen, die eine Schiffsbeteiligungs-Gesellschaft erzielt, finanziell beteiligt. Er muss allerdings auch mit dem unternehmerischen Risiko leben bis hin zu einem Totalverlust, jede finanzielle Einbusse verkraften zu können. Die Möglichkeiten zu einem vorzeitig Ausstieg sind rar, ein vorformulierter Gesellschafts- und Treuhandvertrag, den der Anleger prüfen aber kaum beeinflussen kann, bindet ihn während der Dauer der Beteiligung an diesen Schiffsfonds.

Verkaufsprospekt – die entscheidungsrelevante Information

Wichtig für die Einschätzung des Risikos ist der Verkaufsprospekt. Dieser muss an Investoren ausgehändigt, um diese über die wesentlichen Inhalte des Investments zu informieren. Darüber Hinaus sollten Risiken und Chancen der Anlage ausführlich dargestellt sein und Anleger über steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen informieren. Findet man als Anleger daran Gefallen ist der Rest einfach. Es muss nur noch die Beitrittserklärung unterschrieben und das Kapital eingezahlt werden, schon ist man Schiffseigentümer auf Zeit.