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Worin bestehen die Vorteile eines Flottenfonds?

Geschrieben von admin am 02.10.2008


Konventionelle Schiffsbeteiligungen erwerben oder bauen mit dem Geld ihrer Anleger in der Regel ausschließlich ein Schiff, welches anschließend hoch rentabel verchartert wird. Das Risiko, welches Anleger bei einem derartigen Investment eingehen, bezieht sich hierbei vor allem auf die Bonität des Charterers, weiterhin aber auch auf die generellen Möglichkeiten, das Schiff zu verchartern. Kurz gesagt: Liegt es im Hafen, verdient es kein Geld. Liegt es länger im Hafen, kostet es den Anleger mehr Geld, als er eigentlich dafür investieren wollte.

Wachstumsmarkt Containerschiffe

Der Markt für Containerschiffe wächst seit Jahren. Vor allem durch den immensen Warentransport aus den asiatischen Ländern sind die Aussichten trotz Konjunktureintrübung und Abkühlung der Weltwirtschaft weiterhin positiv. Das war allerdings nicht immer so, noch vor rund 10 Jahren befand sich der komplette Sektor Containerschiffe in einer Konsolidierungsphase. Die damals vor allem aus steuerlichen Gesichtspunkten konzipierten Schiffsbeteiligungs-Angebote wurden weniger gefragt, die Renditen sanken und eine gute neue Idee musste her, die Anlegern sowohl die Anlage in Schiffsfonds wieder schmackhaft machte, als auch das Anlagerisiko für Anleger besser verteilte.

Flottenfonds als Schiffs-Dach-Fonds

Damals wurden die ersten Flottenfonds aufgelegt. Als Flottenfonds bezeichnet man Schiffsfonds, die nicht, wie oben beschrieben, in nur ein Schiff investieren, sondern verschiedene Schiffe im Portfolio haben. Hierdurch wird das Einzelrisiko deutlich reduziert, wodurch auch eher risikoscheue Anleger für diese Fonds begeistert werden können. Bei einem Flottenfonds, der auf Containerschiffe spezialisiert ist, bedeutet dies, dass sowohl große als auch kleine Containerschiffe unterschiedlicher Segmente erworben werden, um die verschiedenen Bedürfnisse der Charterer erfüllen zu können. Ebenso wie bei einem klassischen Schiffsfonds sollten Anleger aber auch Containerfonds gut prüfen, bevor sie hierin investieren. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass ein Flottenfonds in erster Linie die Schiffe im Portfolio hält, die in der Vergangenheit nur mäßige Erträge erzielen konnten.

Schwergutfrachter und ihre positiven Aussichten

Geschrieben von admin am 10.09.2008


Als Schwergutfrachter werden Schiffe bezeichnet, die in erster Linie Stückgut verschiffen. Hierzu gehören Kisten, Säcke, unverpackte Waren sowie Kartons. Noch vor einigen Jahren wurden nahezu alle Waren über Schwergutfrachter verschifft. Mittlerweile haben sich jedoch Containerschiffe durchgesetzt, da diese deutlich wirtschaftlicher transportieren können. Trotz dieser Entwicklung lohnt es sich jedoch noch immer, weiterhin in Schwergutfrachter zu investieren.

Nicht alles lässt sich in Container transportieren

Diese Schiffe decken heute vor allem jene Nischen ab, die nicht durch den standardisierten Frachtverkehr in teils entlegenen Regionen der Welt abgedeckt werden können. Sie sind die Spezialschiffe der Seefahrt, Spezialfrachter eben. Sie transportieren hierbei all jede Dinge, die nicht standardisiert in Containern verpackt werden können, da sie zu groß oder zu sperrig sind bzw. weil sie nur unter hohem Aufwand auf Containerschiffe verladen werden können. Hierzu gehören beispielsweise Maschinen, Kräne, Flugzeugtechnik sowie Turbinen und Tanks. Selbst komplette Kraftwerke oder vorgefertigte Fabrikteile werden heute durch Schwergutfrachter transportiert.

Die Nachfrage nach diesen Frachtern steigt. Unternehmen in Ländern wie China, Indien oder anderen aufstrebenden Nationen in Nahost kaufen die in Deutschland oder Europa nicht mehr gebrauchten Maschinen oder Industrieanlagen gerne und transportieren sie bevorzugt auf dem Seeweg an die neue Produktionsstätte. Auch über die Ostsee findet zunehmend mehr Verkehr statt, der baltische Seeverkehr hat ebenfalls von dem Fall des Eisern Vorhangs und er daraus entstehenden Wirtschaftsfreiheit profitiert, die Nachfrage nach Gütern aus dem Westen ist seit Jahren konstant hoch.

Schiffsbeteiligungen – der Schwergutfrachter als Geldanlage

Durch die positiven Aussichten für Schwergutfrachter werden auch wieder vermehrt geschlossene Fonds in diesem Bereich aufgelegt. Sie sind für Anleger ein relativ sicheres Investment, sofern die Bonität des Charterers einwandfrei ist. Diese wird von den Anlagegesellschaften überprüft und den Anlegern im Verkaufsprospekt mitgeteilt. Zum Teil findet man im Bereich der Schwergutfrachter auch Flottenfonds, die in unterschiedlich große Frachter investieren, um so das Risiko nochmals zu verringern. Die erzielbaren Renditen betragen zwischen 8-10% p.a.

Boom bei Schiffsneubauten beflügelt vor allem asiatische Werften

Geschrieben von admin am 28.08.2008


Im Jahr 2007 wurden mit weltweit 4.851 Schiffsneubauten ein neuer Höchststand (Jahr 2006 – Aufträge für 3.329 Schiffeneubauten) in der Auftragsvergabe an die internationalen Werften erreicht wie der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) mitteilt. Deutsche bzw. europäische Werften spielen in diesem Geschäft aber eine zunehmend geringere Rolle, d.h. während in Südkorea die Schiffsorder von 692 im Jahr 2006 auf 1.231 im letzten Jahr angestiegen sind, und chinesische Werften die Anzahl der Neuaufträge sogar mehr als verdoppeln konnten (von 819 im Jahr 2006 auf 1.700 im Jahr 2007) wurde bei den europäischen Werften ein Anstieg um lediglich drei (!) Neubestellungen von 419 Schiffen auf 422 Schiffen verzeichnet.

Deutsche Werften tragen mit einem Anteil von nur rund 15 Prozent, d.h. 61 Schiffsneubauten zur europäischen Werftenbilanz bei. Insgesamt wird für das aktuelle und kommende Jahr mit einer deutlichen Rückgang der Schiffs-Neubauten gerechnet, da die sich abschwächende Weltkonjunktur auch zu einem Rückgang der internationalen Transporte geführt hat, welche maßgeblich von Containerschiffe durchgeführt werden. Trotz Rückgang erwarten fachleute aber ein moderates Wachstum dieses Segments, welches allerdings durch die große Menge neuer Schiffe zunächst weniger Ertragsaussichten verspricht als in den letzten Boomjahren.

König & Cie. GmbH & Co. KG

Geschrieben von admin am 31.07.2008


Das Emissionshaus König & Cie. GmbH & Co. KG ist ein noch junges Unternehmen. Es wurde 1999 vom heute noch tätigen Geschäftsführer Tobias König gegründet. Ziel des Emissionshauses war es seither, neue Märkte zu erschließen und so die Anleger an den Wachstumsmärkten teilhaben zu lassen.

Schwerpunkt Schiffsbeteiligungen

Nach dieser Strategie wurden bisher über 70 verschiedene Beteiligungen entwickelt und konzipiert, wobei mehr als 3,4 Milliarden Euro investiert wurden. Das Emissionshaus König & Cie. GmbH & Co. KG hat sich vornehmlich der Schifffahrt verschrieben. Hier liegt der Fokus in erster Linie auf den aussichtsreichen Tankern, den Containerschiffen sowie den Carriern, die verschiedene Waren sowie Rohstoffe um die Welt transportieren. Vor allem das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern sorgt in diesem Bereich für hohe Zuwachsraten. Seit dem Jahr 2005 legt das Emissionshaus zudem geschlossene Beteiligungen auf, die sich mit der Finanzierung von Bohrinselversorgern (einem eher kleineren, aber enorm stark motorisierten Schiffstyp) beschäftigen. Auch hier sind die Renditeerwartungen nach Ansicht von König & Cie. erstklassig, was seitens der Geldanleger zu einem deutlich gestiegenen Interesse an diesem alternativen Investment führt.

Lebensversicherungsfonds und weitere geschlossene Beteilgungen

Das zweite Segment, in das das Emissionshaus König & Cie. GmbH & Co. KG investiert, sind so genannte „gebrauchte“ Lebensversicherungen. Hierbei nutzen Versicherungsnehmer den Vorteil, dass der Verkauf der Versicherungspolice deutlich günstiger als deren Kündigung ist. Das Emissionshaus hingegen kann mit geringen Risiken bereits laufende Lebensversicherungsverträge erwerben und damit vergleichsweise hohe Erträge generieren. Neben diesen Beteiligungs-Segmenten deckt König & Cie. Auch weitere Assetklassen wie z.B. Immobilien und Private Equity ab. Auch hier werden wenn sich geeignete Möglichkeiten ergeben vom Unternehmen entsprechende Fonds aufgelegt.

Was ist ein Flottenfonds?

Geschrieben von admin am 29.07.2008


Flottenfonds sind im Prinzip ein Schiffs-Dachfonds, in dem mehrere Schiffsbeteiligungen zu einem Flottenfonds gebündelt worden sind. Anders als Schiffsbeteiligungen bieten Flottenfonds den Vorteil, dass durch das Investment in verschiedene Schiffe, die verschiedene Auslastungen und eventuell auch verschiedene Transporteigenschaften besitzen das Risiko besser verteilt wird. Fällt ein Schiff des Fonds für eine Zeit aus und erwirtschaftet demnach keine Erträge, kann dies durch die Einkünfte aus einem anderen Schiff der Flotte kompensiert werden.

Erfindung der Flottenfonds

Anfang des Jahrhunderts befand sich die Containerschifffahrt in einer Krise. Die Auslastung vieler Schiffe hinkte hinter dem Plan zurück, Investoren, die bei ihrer Geldanlagewahl buchstäblich auf das falsche Schiff gesetzt hatten, wurden von den Ergebnissen enttäuscht. Not macht bekanntlich erfinderisch und so entstanden erste Flottenfonds, die Anlegern mehr Renditesicherheit bringen sollten, da sie das Risiko einer Unterauslastung besser verteilten, Einnahmen aus der Geschäftstätigkeit somit besser planbar machten.

Mittlerweile haben sich Flottenfonds am Markt dauerhaft etablieren können und werden bereits in weitere Segmente unterteilt. Neben Containerschiff Flottenfonds, können Anleger auch in Kühlschiffe oder andere Spezial-Schiffs-Fonds investieren. Analog zu Schiffsfonds (Schiffsbeteiligungen) profitieren auch Flottenfonds von der Tonnagebesteuerung und bieten gleichzeitig eine Möglichkeit das eigene Vermögen unabhängiger von allgemeinen Börsenentwicklungen zu machen. Als Profiteure der Globalisierung sind Schiffsflotten auch dann unterwegs, wenn die Aktiennotierungen einmal eine Schwächephase durchleben.