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Was ist ein Feederschiff und sollte man sich an einem solchen beteiligen

Geschrieben von admin am 30.09.2008


Das Feederschiff ist ein spezielles Frachtschiff, welches extra für den Transport von Containern oder Autos gebaut wurde. Ein Feederschiff kommt als Zulieferer und Verteiler für große Seeschiffe beziehungsweise in Seehäfen zum Einsatz. In der Regel besitzen Feederschiffe ein eigenes Ladegeschirr. Feederschiffe sind praktisch die Zubringer und die Verteiler für die großen Containerschiffe und Car Carrier. Ein Feederschiff befördert die Fracht aus kleineren Fluss- oder Küstenhäfen, die nicht über eine direkte Anbindung an die internationalen Handelswege auf See verfügen, wie zum Beispiel Sankt Petersburg oder Helsinki. Der Einsatz von Feederschiffen erfolgt rein aus ökonomischer Sicht. Für ein großes Containerschiff wäre es nicht wirtschaftlich, einen Hafen extra anzufahren, nur um einige wenige Container zu entladen. Diesen Part der Be- und Entladung übernehmen die Feederschiffe. Viele Containerschiffe sind von ihrer Dimension so groß, dass sie bestimmte Häfen nicht anfahren können, weil diese nicht den entsprechenden Tiefgang bieten.

Somit kann ein kleines Feederschiff den großen Containerschiffen helfen, die Ware, die sie befördert haben oder verschiffen werden aufzunehmen und zu entladen. Die Feederschiffe können meist nicht mehr als einige Hundert Container an Bord nehmen. Weltweit nimmt der Containerverkehr zu, was zur Folge hat, dass auch die Nachfrage nach Feederschiffen steigen wird.

Die Feederschiffe gehören zu den Arten von geschlossen Schifffonds und eine Investition in ein Feederschiff kann durchaus renditeträchtig sein.

Was ist Tonnagesteuer?

Geschrieben von admin am 06.08.2008


Unter der Tonnagesteuer versteht man eine pauschale Gewinnermittlung bei Handelsschiffen, die in Deutschland seit dem Jahr 1999 möglich ist. Der hier ermittelte Gewinn kann unter Umständen von der tatsächlichen Bilanz abweichen, denn die Gewinnermittlung erfolgt auf der Grundlage der Nettoraumzahl des Schiffes, die auch Tonnage genannt wird. Es kann allerdings nicht jedes Schiff die Tonnagesteuer anwenden. Dies ist vielmehr an einige Voraussetzungen gebunden. So muss das Schiff im internationalen Verkehr eingesetzt sein und seine Bereederung muss in Deutschland erfolgen. Auch die Geschäftsleitung der Reederei muss in Deutschland ansässig sein, das Schiff muss weiterhin in einem inländischen Schiffsregister eingetragen sein. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann die Tonnagesteuer genutzt werden.

Gewinnermittlung auf Basis der Tonnagesteuer

Die Tonnagesteuer hat hierbei vor allem Vorteile. Wie bereits beschrieben, erfolgt die Gewinnermittlung einzig nach dem Fassungsvermögen des Schiffes. Hieraus folgt, dass der ermittelte Gewinn relativ klein ist, was zu einer nur geringen Steuerbelastung von etwa 0,1-0,4% der Erträge führt. Vor allem für Inhaber geschlossener Schiffsbeteiligung ist diese Gewinnermittlung sehr positiv, denn so entfällt die Steuerpflicht ihrer Schiffsbeteiligung für Erträge nahezu vollständig.

Der einzige Nachteil der Tonnagebesteuerung ist, dass die Gewinne auch dann versteuert werden müssen, wenn sie lt. Bilanz gar nicht angefallen sind. Bei den derzeit stark nachgefragten Containerschiffen, Tankschiffen sowie den Frachtern (Bulk-Carrier) sind Jahre mit geringem oder keinem Gewinn allerdings in den letzten Jahren sehr selten geworden. Ein unternehmerisches wie wirtschaftliches Risiko bleibt dennoch bestehen.