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König & Cie. Wohnwerte-Fonds

Geschrieben von admin am 25.09.2009

 

Jahrelang standen Büroimmobilien im Mittelpunkt des geschlossenen Immobilienfonds Anlegerfokus und jetzt, vielleicht auch durch die Unsicherheiten in Folge der Finanzkrise, setzten Emissionshäuser plötzlich auf privat genutzte Immobilien als Anlageziel.

Nachdem die DWS mit dem DWS ACCESS Wohnen Fonds bereits vor einigen Wochen in die Platzierungsphase gegangen ist, legt das Hamburger Emissionshaus König & Cie. jetzt nach. Mit dem Wohnwerte-Fonds, der eine Mindestbeteiligung von bemerkenswert geringen 5.000 Euro aufweist, setzt König & Cie. auf privat genutzte Immobilien in Metropolregionen. Die Immobilienauswahl wird dabei durch die bei Autofahrern sicherlich hinlänglich bekannte DEKRA vorgenommen, die ähnlich dem TÜV neben der Kfz-Prüfung auch in anderen Branchen jenseits der Autos über entsprechend geschulte Gutachter verfügt und hier als Experte zu Rate gezogen wird.

5% bis 8% Ausschüttungen währen der Laufzeit

Auch wenn Ausschüttungen von 5% bis 8% während der Laufzeit angesichts des derzeitigen Zinsniveau als enorm hoch erscheinen, so kann diese Prognose sicherlich nur wenige Investoren für den Wohnwerte-Fonds begeistern, zu deutlich ist der Rückstand auf die derzeit stark nachgefragten Angebote aus dem Bereich der Regenerativen Energien, die teilweise eine doppelt so hohe Rendite versprechen und dies mit einer staatlichen Garantie und Inflationsschutz zu bekräftigen wissen.

Dennoch bietet das eher langweilige Investment in Immobilien am Standort Deutschland Vorteile – zu einer vergleichsweise stabilen Immobilien Wertentwicklung kommt die der Anlageklasse zuzurechnende Inflationssicherheit. Steigt die Inflation, steigen die Immobilienpreise mit. Für den derzeit immer wieder diskutierten Fall einer kommenden Währungsreform, wäre Immobilienbesitz sogar die beste aller Lösungen, da das „Beton-Gold“ solchen Situationen bisher immer widerstanden hat.

König und Cie scheint ein ähnliches Szenario in der Konzeption berücksichtigt zu haben, wie sonst könnte ein Veräußerungsszenario mit 178 Prozent des Anteilspreises kalkuliert werden, was abzüglich Anlagebetrag einer jährlichen Wertsteigerung von ca. 4,3 Prozent entsprechen würde. Dies ist sicherlich bei einem günstigen Kaufpreis und einer optimalen Entwicklung der Wohnnachfrage am Standort möglich, erscheint aber aus heutiger Sicht inter Berücksichtigung des aktuellen Wohnungsmarktes als sehr optimistisch, sofern eine schnell steigende Inflation in der Überlegung ausgeschlossen wird.

Geschlossene Immobilienfonds DWS Access Wohnen

Geschrieben von admin am 26.08.2009

Neu im Angebot der DWS findet sich der mit DWS Access Wohnen ein geschlossener Wohnimmobilienfonds, der bereits zum Start mit einem Immobilienbestand von 22 Objekten in elf Städten wie z.B. Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt oder auch Dresden zeigt in welche Richtung sich das Immobilienportfolio entwickeln soll. 

Für Vermögensverwaltung des DWS Access Wohnen zeichnet sich der Immobilien Dienstleistungsspezialist Alt + Kelber, eine Tochter der Wiener Conwert Gruppe verantwortlich. Dort soll man dafür Sorge tragen, dass die geplanten rund 120 Mio. Euro Vermögen des Immobilienfonds, welches zur Hälfte aus Anlegergeldern finanziert wird in langfristig vermietete Bestandimmobilien investiert werden.

Trotz des derzeit sommerlichen Wetters und Zurückhaltung vieler Anleger geht man bei DWS von einer zügigen Platzierung - bis zum 31. Oktober 2009 - des Fonds aus. Anleger, die sich bei diesem Wohnimmobilien Investment engagieren wollen, können dies ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro zzgl. 5% Agio tun und erhalten damit die Aussicht auf eine Ausschüttungen in Höhe von 2,65 Prozent im Jahr 2010 bzw. zwischen 6,25 Prozent und 7 Prozent in den folgenden 11 Jahren der Fondslaufzeit.