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BAC InfraTrust 8 – Mobilfunk Infrastruktur

Geschrieben von admin am 25.04.2010

Der „BAC InfraTrust 8“ ist ein geschlossener Fonds der „BAC Berlin Atlantik Capital AG“, ein auf geschlossene Beteiligungen spezialisiertes international agierendes Emissionshaus. Als reiner Eigenkapitalfonds auf Euro-Basis konzipiert, investiert er in der USA Mobilfunkinfrastruktur (Mobilfunkmasten). An der „BAC InfraTrust 8 GmbH & Co. KG“ unternehmerisch beteiligt, profitieren die Investoren von den Mieteinnahmen während der gesamten Laufzeit (geplant acht Jahre) sowie von der Veräußerung der Masten am Laufzeitende.

Das Eigenkapital (bzw. Kommanditkapital) beträgt 7,25 Millionen Euro. Den veröffentlichten Angaben des Emittenten über das Beteiligungsangebot nach, gehören zum vertragsgemäß gesicherten Portfolio des Infrastrukturfonds derzeit 14 Mobilfunkmasten (in Illinois und Maryland). Für diese bestehen sichere vertraglich vereinbarte Mieteinnahmen durch 20 abgeschlossene langfristige Mietverträge mit namhaften Mobilfunkbetreibern. Dazu werden Mieter für weitere 36 Antennenplätze gewonnen.

195,7% Gesamtmittelrückfluss – 3% Mietsteigerung p.a. vereinbart

Laufrendite: Vertraglich fixiert ist eine gestaffelte Mietsteigerung von rund 3% jährlich. Das Fondsmanagement plant für 2012 Ausschüttungen von 4,5%, ab 2013 von mindestens 6%. Gesamtrendite: Konservativ kalkuliert, prognostiziert das Management eine Gesamtrendite nach Verkauf des Portfolios am Laufzeitende (30.06.2018) von mehr als das 15-Fache der Nettomieteinnahmen. Erwartet werden Gesamtrückflüsse von 195,7% der Einlage bzw. jährliche Zielrendite von 9,7% (vor Steuern).

Möglich ist eine Beteiligung ab 15.000 € (plus 5% Agio). Für Zeichnungen bis zum 30.06.2010 wird den Anlegern ein Frühzeichnerbonus gewährt: 6% pro Jahr auf die eingezahlte Summe (ohne Agio), für jeden vollen Monat zwischen Kapital-Einzahlung und Ende der Zeichnungsfrist. Dank Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA erfolgt keine Besteuerung in Deutschland.

Geschlossene Fonds sammeln wieder mehr Geld ein

Geschrieben von admin am 11.11.2009

Auch wenn die Situation noch lange nicht rosig ist, so stehen doch die Vorzeichen im Bereich der geschlossenen Fonds auf Erholung. Wie eine Umfrage unter den Mitgliedern des VGF (Verband Geschlossene Fonds e.V.) ergab, stieg die Summe des platzierten Eigenkapitals um rund 10 Prozent auf 739,9 Millionen Euro (Q3 2009). Das entspricht zwar immer noch einem Rückgang gegenüber dem ersten Quartal des Jahres 2009, ist aber immerhin ein Zeichen dafür, dass sich die Nachfrage nach geschlossenen Fonds insgesamt stabilisiert.

Erstaunlich unterschiedlich entwickelte sich auch die Nachfrage nach einzelnen Anlagethemen. Während Regenerative Energien Fonds, die derzeit überwiegend auf Solar- oder Photovoltaik spezialisiert sind einen deutlichen Nachfrageeinbruch erlitten, der sich ggf. durch die neuen Pläne der Bundesregierung fortsetzen könnte, stabilisierte sich das Geschäft im Bereich der Schiffsbeteiligungen sichtlich. Ebenfalls positiv, aber mit geringer Bedeutung für die Anlageklasse entwickelte sich die Nachfrage nach Infrastrukturfonds, hier wurde ein Plus von 295 Prozent verzeichnet, was aber lediglich einem platzierten Investment von insgesamt 7,3 Mio. Euro entspricht.

Infrastrukturfonds als neue Anlageklasse

Geschrieben von admin am 20.07.2008

Auch wenn es für unsereins vielfach so selbstverständlich ist, dass wir kaum einen Gedanken daran verschwenden: Eine gut funktionierende Infrastruktur ist einer, wenn nicht sogar der wesentliche Aspekt für die erfolgreiche Entwicklung eines Wirtschaftsraums. Nur wenn ausreichend Energie, Transportwege und sanitäre Grundversorgung gegeben ist, werden sich Menschen wie auch Unternehmen in einer Region ansiedeln. Mehr Lebensqualität und geht einher mit Erreichbarkeit und Flexibilität, was somit dazu beiträgt die Wirtschaftsleistung zu steigern.

Vor diesem Hintergrund haben Investitionen in Infrastruktur in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Nicht nur der Bau und Ausbau von Flughäfen und Autobahnen, auch die Entwicklung von Versorgungswegen erleben einen Boom wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Staat nicht länger Infrastruktur Monopolist

Nicht nur hierzulande war die Investition in Infrastruktur bis vor einiger Zeit vorwiegend Aufgabe des Staates. Immer häufiger jedoch können oder wollen sich auch Industriestaaten die Finanzierung und Unterhaltung solcher Großprojekte nicht mehr leisten. In der Folge werden Unternehmen gesucht, die mit der Entwicklung und Umsetzung solcher Projekte betraut werden. Diese Unternehmen bauen in der Folge die neuen Autobahnen, investieren in die Versorgungsnetze oder entwickeln die Wasserwirtschaft in kompletten Regionen.

Die Erträge dieser Unternehmen stammen dann im Gegenzug aus den staatlichen Mitteln und einer privatwirtschaftlichen Ertragskomponente wie Nutzungsgebühren wie z.B. Mautgebühren.

Schwellenländer benötigen dringend erweiterte Infrastrukturen

Während Infrastruktur in der westlichen Welt fast immer mit Instandhaltung und Weiterentwicklung in Verbindung steht, werden in den Schwellenländern viele Infrastrukturen erstmals geschaffen. Der Bedarf die Wirtschaft mit passenden Transportwegen (z.B. Straßen, Häfen, Flughäfen) zu versorgen ist enorm, der Aufbau einer geeigneten Infrastruktur dringend notwendig.

Projektfinanzierung durch Infrastrukturfonds

Diese meist sehr kapitalintensiven Projekte wurden früher ausschließlich von staatlichen Stellen wie auch institutionellen Anlegern finanziert, was sich mit der Einführung von geschlossenen Infrastrukturfonds mittlerweile langsam ändert. Innerhalb eines solchen Infrastrukturfonds werden Anlegergelder gebündelt und für Infrastrukturinvestitionen eingesetzt, wodurch bereits mit vergleichsweise kleinen Summen von ab 5.000 Euro in ein solches Projekt bzw. einen solchen Fonds investiert werden kann.

Wie bei geschlossenen Beteiligungen üblich werden einzelne Projekte oder Länder für die Investitionen ausgesucht, deshalb ist vor der Anlage ein Blick in den Verkaufsprospekt absolut ratsam. Nur anhand der dort veröffentlichten Daten und Fakten ist das Risiko des jeweiligen Infrastrukturfonds einzuschätzen.