Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

Geschlossene       Fonds Kaufen

Wie groß ist das Risiko bei einer Anlage in geschlossenen Fonds?

Geschrieben von admin am 27.07.2008

Aus geschlossenen Fonds können - wie bei allen anderen Anlagemöglichkeiten auch - Vorteile aber eben auch Nachteile erwachsen. Insbesondere besteht die Möglichkeiten von Verlusten oder anderen Risiken. Vor deren Bewertung bietet sich allerdings zunächst eine etwa differenzierte Betrachtung der problematischen Sachverhalte an.

Hier ist zunächst auf das reine rechtliche Risiko des Fondsanlegers abzustellen. Dabei kann zunächst - schon alleine aufgrund der praktischen Erfahrung - davon ausgegangen werden, dass der gewöhnliche geschlossene Fonds in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft betrieben wird, bei der die Anleger einen Kommanditanteil durch ihre Einlage erwerben. Die Haftung - also das rechtliche Risiko - ist somit grundsätzlich auf die Einlage beschränkt. Der Kommanditist muss hier nicht fürchten, von der Gesellschaft oder Dritten wegen Verlusten der Gesellschaft in Anspruch genommen werden.

Daneben tritt hier allerdings noch ein zweites Moment: das reine wirtschaftliche Risiko. Das muss im Rahmen der vorliegenden Darstellung anhand praktischer Erfahrungen heraus beurteilt werden. Voranzustellen ist, dass das reine Modell des geschlossenen Fonds grundsätzlich wirtschaftlich absolut zweckmäßig ist. Allerdings sagt dies nichts über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit des Fonds aus. So kommt es - zum Beispiel bei geschlossenen Immobilienfonds – durchaus vor, dass kein Käufer für die Immobilie gefunden wird oder das Kapital vor Erreichung des Zwecks erlischt. Dies hat in der Regel mit schlechtem Management zu tun.

Um vor einer Enttäuschung besser geschützt zu sein, helfen aber die gleichen Grundsätze, die sich Anleger eigentlich vor jeder Geldanlage stellen sollten; Hat der Berater ausreichend Erfahrung um seine Empfehlung wirklich sachlich zu begründen, oder stehen vielleicht Provisionserzielungsabsichten im Vordergrund? Welche Geschäftserfolge kann der Initiator vorweisen und wie erfahren ist das Management? Glaube ich als Anleger, dass diese Geldanlage erfolgreich sein kann, oder habe ich Zweifel und verlasse mich auf den Rat des Fachmanns. Gerade um solche Antworten zu finden, ist das Internet auch Dank Google eine perfekte Datenquelle geworden.

Wer kann einen geschlossenen Fonds kaufen?

Geschrieben von admin am 08.07.2008


Werden geschlossene Fonds konzipiert, so geschieht dies in der Regel in der Unternehmensform einer Kommanditgesellschaft. Ein Anleger, der sich also für einen solchen Fonds entscheidet, wird somit Kommanditist und haftet in der Höhe seiner Einlage. In eher seltenen Fällen werden geschlossene Fonds auch als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) aufgelegt, bei der Gesellschafter zusätzlich auch mit ihrem Privatvermögen haften. Somit besteht bei geschlossenen Fonds das mögliche Risiko, dass die Einlage bei einer Fehlinvestition des Fonds komplett verloren wäre. Trotz all dieser Risiken – jeder, der über die notwendige Mindestanlagesumme verfügt, kann einen geschlossenen Fonds kaufen.

Jeder der möchte kann investieren

Grundsätzlich kann jeder Privatanleger in einen geschlossenen Fonds investieren, sofern er die notwendigen Kenntnisse über die Chancen und Risiken der Anlage besitzt oder sich von einem Berater über diese Punkte aufklären lässt. Der Erwerb von Anteilen erfordert lediglich das Ausfüllen und Unterschreiben eines so genannten Zeichnungsscheins. Mit diesem erklärt der Anleger seinen Beitritt zur Gesellschaft und kann zusätzlich festlegen, ob er als Kommanditist ins Handelsregister eingetragen werden möchte oder ob er diese Aufgabe einem Treuhänder überlässt.

Informationen sind Trumpf

Jeder Anleger sollte sich jedoch über die jeweilige Laufzeit des Fonds sowie dessen Risiken informieren, denn nicht für jeden Anleger sind geschlossene Fonds interessant. Sie eignen sich in erster Linie für langfristig orientierte Anleger, die nach einer alternativen Anlageform suchen. Besonders Schiffsbeteiligungen haben zudem den Vorteil, dass die Erträge hieraus aufgrund der Tonnagesteuer kaum versteuert werden müssen. Auch daraus beziehen z.B. Schiffsbeteiligungen die Beliebtheit bei vermögenden Privatpersonen.

Wer sich für geschlossene Fonds interessiert und bislang keine Erfahrungen auf diesem Anlagegebiet gesammelt hat, der sollte einen Termin mit einem Finanzberater vereinbaren. Dieser wird die bisherigen Anlagen prüfen und anschließend gemeinsam mit dem Anleger entscheiden, ob eine Investition in geschlossene Fonds zum augenblicklichen Zeitpunkt sinnvoll und gewinnbringend wäre. Aber auch hier gilt: Ein prüfender Blick auf die Empfehlung des Berater kann auch nicht schaden.

Wie investiere ich in eine Schiffsbeteiligung?

Geschrieben von admin am 05.07.2008

Eine Schiffsbeteiligung, auch Schiffsfonds genannt, ist ein geschlossener Fonds, der das angelegte Kapital der Investoren sowohl in den Bau als auch in den Kauf von Schiffen für die Seefahrt investiert. In diese Fonds können die Investoren im so genannten Platzierungszeitraum der Schiffsgesellschaft beitreten bis genügend Anleger dem Fonds beigetreten sind. Ist das notwendige Eigenkapitel durch Anleger zusammengekommen, wird der Fonds geschlossen.

Kommanditist einer Schiffsbeteiligung

Wer als Anleger in Schiffsbeteiligungen investiert, wird das Kommanditist einer Gesellschaft aktiv, das heißt, er hält einen Teil des Gesellschaftskapitals. Die Laufzeit der Schiffsbeteiligungen ist relativ lang, mit Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren sollte der Anleger also durchaus rechnen. Der Vorteil besteht ganz klar darin, dass das Investitionsobjekt, in das Eigenkapital investiert ist, bekannt ist und fest steht.

Der Investor hat allerdings hierdurch eine Investition getätigt, die mit allen unternehmerischen Chancen und Risiken behaftet ist und ein Anspruch auf eine feste Verzinsung oder aber einen festgelegten Rückzahlungstermin für die Anlage gibt es nicht, denn der Anleger wird als Unternehmer an den Wirtschaftsergebnissen, die eine Schiffsbeteiligungs-Gesellschaft erzielt, finanziell beteiligt. Er muss allerdings auch mit dem unternehmerischen Risiko leben bis hin zu einem Totalverlust, jede finanzielle Einbusse verkraften zu können. Die Möglichkeiten zu einem vorzeitig Ausstieg sind rar, ein vorformulierter Gesellschafts- und Treuhandvertrag, den der Anleger prüfen aber kaum beeinflussen kann, bindet ihn während der Dauer der Beteiligung an diesen Schiffsfonds.

Verkaufsprospekt – die entscheidungsrelevante Information

Wichtig für die Einschätzung des Risikos ist der Verkaufsprospekt. Dieser muss an Investoren ausgehändigt, um diese über die wesentlichen Inhalte des Investments zu informieren. Darüber Hinaus sollten Risiken und Chancen der Anlage ausführlich dargestellt sein und Anleger über steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen informieren. Findet man als Anleger daran Gefallen ist der Rest einfach. Es muss nur noch die Beitrittserklärung unterschrieben und das Kapital eingezahlt werden, schon ist man Schiffseigentümer auf Zeit.