Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

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Wie investieren Leasingfonds?

Geschrieben von admin am 22.07.2008

Leasingsfonds sind geschlossene Fonds, die ein Objekt erwerben, um dies anschließend zu verleasen. Die Erträge hieraus sind die Leasingeinnahmen, die an die Anleger abzüglich der Verwaltungskosten ausgeschüttet werden. Als mögliche Leasingobjekte kommen sowohl Schiffe, Flugzeuge als auch Immobilien in Frage, welche auch die häufigste Gruppe der Leasingfonds darstellen. Aber auch Computersysteme, Büroeinrichtungen und Autos werden heute immer häufiger geleast. Der Markt ist daher ein Wachstumsmarkt, denn viele Unternehmen verzichten auf ein direktes Investment und schonen ihr Eigenkapital durch Leasing (pdf).

Leasingfonds Erfolg ist auch abhängig von der Bonität der Leasingnehmer

Der Vorteil des Leasinggeschäftes ist die relative Sicherheit, denn wichtige Vertragskomponenten wie die Laufzeit des Leasingvertrages, die Leasingraten sowie der Restwert am Ende der Laufzeit stehen bereits fest. Trotz dessen nehmen Anleger geschlossener Immobilienfonds am Risiko der Kapitalanlagegesellschaft teil, was bis zum Totalverlust führen kann. Vermindert werden kann das Risiko jedoch, indem die Leasingnehmer vor einer Investition überprüft werden. Die Leasingfonds geben in ihren Verkaufsprospekten oft die Leasingnehmer an, deren Bonität anschließend beurteilt werden kann.

Leasingfonds überzeugen vor allem durch die Möglichkeit hoher Erträge sowie deren Ansetzung als Einnahmen aus Gewerbebetrieb. Diese sind in der persönlichen Steuererklärung anzugeben und zum persönlichen Steuersatz zu versteuern. Somit besteht auch die Möglichkeit, das Agio, welches oft 5% beträgt, als Ausgaben geltend zu machen, weiterhin ist dies mit etwaigen Darlehenszinsen möglich, sofern die Anlage per Kredit finanziert wurde. Die genauen steuerlichen Auswirkungen sollten aber mit dem eigenen Steuerberater besprochen werden.

Über welchen Zeitraum investiert man in geschlossene Fonds?

Geschrieben von admin am 04.07.2008


Geschlossene Fonds sind Kapitalanlagen, die nur während einer Zeichnungsfrist erworben werden können. Endet diese, wird kein neues Kapital mehr für den Fonds benötigt, der Fonds damit für Neuanlagen geschlossen. Der Verkauf von geschlossenen Fonds-Anteilen ist im Anschluss nicht börsentäglich möglich, wie es etwa bei den offenen Publikumsfonds der Fall ist, sondern nur über den so genannten Zweitmarkt. Die überwiegende Mehrheit der Anleger hält den gewählten Fonds allerdings bis zum Ende der Laufzeit. Dann wird der Fonds aufgelöst (liquidiert) und die Einlage entsprechend an die Anteileigner (Anleger) ausbezahlt.

Prospektierte Laufzeit


Der Anleger hat auf die Dauer der Laufzeit keinen direkten Einfluss, weiß aber bereits bei Erwerb des Fonds mit welchem Anlagezeitraum er rechnen kann, da sich diese Angabe im Verkaufsprospekt findet. Der individuelle Verkaufszeitpunkt richtet sich aber auch dem bestmöglichen Veräußerungszeitpunkt unter Berücksichtigung möglicher steuerlicher Vor- oder nachteile. Bei Immobilien beispielsweise würde ein Verkauf in den ersten zehn Jahren die Versteuerung des Verkaufserlöses bedeuten. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass zum geplanten Veräußerungszeitpunkt kein Käufer gefunden wird und sich die Laufzeit des geschlossenen Fonds dadurch verlängert. Vielfach wird aus diesem Grund bereits bei der Erstellung des Angebots ein niedriger Verkaufspreis angenommen, oder aber ein Vorkaufsrecht mit z.B. Leasingnehmern vereinbart. Das lässt ausreichend Raum für Ertragssteigerungen durch außerplanmäßig hohe Verkaufserlöse und sichert den Verkauf zum geplanten Zeitpunkt.

Anlagedauer zwischen 5 und 25 Jahren


Somit gehören geschlossene Fonds zu den langfristigen Anlagen, die der Sparer möglichst über die Laufzeit nicht mehr benötigt. Je nach Art des geschlossenen Fonds betragen die Laufzeiten zwischen fünf und 25 Jahren. Vor allem bei Immobilienfonds müssen sehr lange Laufzeiten eingeplant werden.
Wird das Kapital jedoch vor Ablauf benötigt, kann der Fondsanteil auch verkauft werden. Hierfür haben sich bereits zahlreiche Zweitmärkte etabliert. Die Preisfindung erfolgt hier nach Angebot und Nachfrage sowie nach den bisher vom Fonds erwirtschafteten Erträgen. Fonds zum Beispiel, die ihre Prognoseaussichten in den letzten Jahren immer erreicht oder übertroffen haben erzielen natürlich bessere Preise als Fonds, die ihre Renditeziele immer untererfüllten.