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MPC plant 48,5 Mio. Euro Kapitalerhöhung

Geschrieben von admin am 19.01.2009

 

Mit den Gesellschaftern sei man über eine Kapitalerhöhung im Umfang von 48,5 Mio. Euro einig geworden. Dazu sollen neue Anteil zum Bezugspreis von 8 Euro je Stück ausgegeben werden, welche im Bezugverhältnis 50:19 erworben werden können. Damit die notwendige Summe auch erzielt werden kann wurden im Vorfeld mit den Anteilseignern Corsair III Investments, die MPC Holding und die Oldehaver Beteiligungsgesellschaft Gespräche geführt, die die Zukunft des Unternehmens dauerhaft sichern sollen. Im Zuge der jetzt getroffenen Maßnahmen zur Zukunftssicherung wird MPC auch den Personalstamm deutlich reduzieren. Wie bereits vor einigen Tagen bekannt geworden war, werden rund 55 der 300 Personen starken Mitarbeiterschaft ihren Arbeitsplatz verlieren.

Ursächlich für die finanzielle Schräglage des Unternehmens ist der enorme Nachfragerückgang bei geschlossenen Beteiligungsangeboten und die zunehmend problematischen Finanzierung durch Fremdkapital, welches im Zuge der Finanzkrise nur sehr zurückhaltend von Banken für Investitionsprojekte vergeben wird. MPC erlitt vor allem in der Sparte der Schiffsbeteiligungen einen herben Rückschlag, welcher durch das insgesamt rückläufige Marktniveau nicht kompensiert werden konnte. 

Alt-Gesellschafter erhöhen Anteile

Im Zuge der Kapitalerhöhung werden einzelne Gesellschafter ihren Anteil deutlich aufstocken. Zunächst wird Corsair III Investments 1,2 Mio. der neuen Anteile erwerben und damit seinen Aktienanteil auf 20,6 Prozent steigern. Im nächsten Schritt erhalten alle Aktionäre die Möglichkeit Bezugsrechte auf neue Anteile auszuüben, ein öffentlicher Handel der Bezugsrechte wird allerdings nicht stattfinden. Sollte kein Interesse an neuen Anteilen bestehen, werden MPC Holding und Oldehaver Beteiligungsgesellschaft die weiteren Anteile übernehmen, so dass die Kapitalerhöhung in jedem Fall durchgeführt werden kann.

MPC schlechte Geschäftsaussichten kosten Arbeitsplätze

Geschrieben von admin am 08.01.2009

2008 war kein gutes Jahr für Anbieter von geschlossenen Fonds, soviel wurde bereits im Jahresverlauf klar. Spätestens mit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit fast unmöglich gewordenen Fremdfinanzierung einzelner Projekte kam der Vertrieb einiger, auch großer Emissionshäuser beinahe zum Stillstand. Auch besonders aussichtsreiche Projekte konnten plötzlich keinen Finanzierungspartner mehr finden, Private Equity Fonds und Schiffsbeteiligungen litten unter der Situation besonders stark, so dass auch Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in diesem Anlagesegment plötzlich keine Anleger mehr für ihre Projekte begeistern konnten.

Dass sich diese Situation zukünftig wieder verbessern wird ist klar, nur wann die Besserung eintreten wird, bleibt die große Unbekannte. MPC als einer der führenden Anbieter der Branche zieht deshalb jetzt erste Konsequenzen und verringert den eigenen Personalbestand deutlich. 55 der insgesamt rund 300 Arbeitsplätze werden im Rahmen einer anstehenden Sanierung abgebaut werden, darüber hinaus müssen die Gesellschafter für eine merkliche Verbesserung der finanziellen Ausstattung des Unternehmens sorgen.

Dies alleine wird allerdings nicht ausreichen um die rund 70 Mio. Euro Verlust des letzten Jahres auszugleichen, zusätzliche Umstrukturierungen sind notwendig und werden mit Sicherheit auch vor dem geschlossene Fonds Anbieter HCI nicht halt machen, den MPC im letzten Jahr versucht hatte zu übernehmen. Alleine die Wertberichtigungen auf die im Vermögen befindlichen HCI Aktien belaufen sich auf weitere 80 Mio. Euro, so dass alleine eine Wiederbelebung des geschlossene Fonds Sektors den dauerhaften Bestand des Unternehmens sichern kann.

Für Kunden des Unternehmens ist die Situation dagegen eher entspannt zu sehen, da es sich bei den von MPC aufgelegten geschlossenen Fonds um jeweils eigenständige Unternehmen handelt, sind sie von den Problemen des Emissionshauses nicht betroffen. Allerdings dürfte sich die schlechtere Wirtschaftslage auch auf die einzelnen Beteiligungen und somit auf die geschlossene Fonds Kunden auswirken.

MPC Münchmeyer Petersen Capital AG - breites Produktportfolio unterschiedlicher Anlageklassen

Geschrieben von admin am 13.08.2008


Die 1994 in Hamburg gegründete MPC Münchmeyer Petersen Capital AG ist seit 2000 an der Börse notiert und im SDAX gelistet: Am 20. September 2000 wurde die Aktie der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG zu EUR 29,00 erstmals notiert.

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG entwickelt, managt und vertreibt Kapitalanlagen für die Anlagemärkte Deutschland und Österreich. Dabei stehen renditeorientierte und steueroptimierte Investmentkonzepte für vermögende Privatkunden im Mittelpunkt. Das Produktportfolio umfasst Produkte unterschiedlicher Anlageklassen: Geschlossene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, Lebensversicherungsfonds, Private Equity-Fonds, Opportunity-Fonds, offene Investmentfonds, Zertifikate und Versicherungslösungen.

Die Anlagestrategien der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG orientieren sich an den Bedürfnissen des Anlegers - dabei stets die wirtschaftlichen und steuerlichen Voraussetzungen der Märkte im Blick: Ein Optimum an Sicherheit gepaart mit einer hervorragenden Performance ist das Ziel.

Erfolgreiches 2007 - über 1 Mrd. Kapital eingeworben

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG agiert erfolgreich - 2007 hat sie zum dritten Mal in der Unternehmensgeschichte mehr als EUR 1 Mrd. Kapital für die verschiedenen geschlossenen Beteiligungen eingeworben. Seit 1994 haben über 163.000 Kunden EUR 6,95 Mrd. in 286 Fonds und Kapitalanlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 16,85 Mrd. investiert.

Als einer der größten geschlossene Fonds Anbieter, darf man gespannt sein, wie MPC Münchmeyer Petersen Capital AG auch zukünftig neue Anlageideen umsetzen wird, um die marktführende Position als größtes bankenunabhängiges Emissionshaus für geschlossene Fonds und innovative Kapitalanlagen weiter auszubauen. Eine Erweiterung der Produktpalette mit innovativen Ideen weist hierzu den Weg.