Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

Geschlossene       Fonds Kaufen

Woher weiß man wann ein Fonds geschlossen wird

Geschrieben von admin am 20.09.2008


Ein geschlossener Fonds ist gekennzeichnet durch einen zeitlich begrenzten Anlagezeitraum sowie eine zeitlich befristete Platzierung der Fondsanteile am Anlegermarkt. Sind alle Fondsanteile verkauft, wird der Fonds geschlossen. Weitere Anleger haben dann keine Möglichkeit mehr, Anteile am Fonds zu erwerben. Informationen über den Platzierungszeitraum erhalten interessierte Anleger aus dem Emissionsprospekt der ausgebenden Fondsgesellschaft (Initiators). Dieser Prospekt ist in der Regel bei der Vertriebsbank oder im Internet auf der Homepage der Fondsgesellschaft einsehbar.

Der Platzierungszeitraum endet mit der Vollplatzierung

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass im Fondsprospekt ein konkretes Datum für das Ende des Platzierungszeitraums benannt ist oder ein allgemeiner Passus enthalten ist, beispielsweise: “Der Platzierungszeitraum endet mit der Vollplatzierung”. In diesem Fall weiß ein Anleger, dass der Fonds erst geschlossen wird, wenn alle Anteile untergebracht werden konnten. Das kann innerhalb weniger Monate, aber auch erst nach einem Jahr sein. Die meisten Emissionshäuser (Fondsgesellschaften) verfügen - je nach Anlageobjekt - dabei über eigene Erfahrungswerte. Eine weitere Formulierung im Prospekt kann sich auf einen konkreten Endtermin für den Platzierungszeitraum beziehen, jedoch mit der Einschränkung, dass der Fonds bereits mit Erreichen der Vollplatzierung vor dem Endtermin vorzeitig geschlossen wird. Im Zusammenhang mit dem Platzierungszeitraum informieren die Fondsgesellschaften unter Umständen auch über eine Platzierungsgarantie. Diese wird meist von dem Vertriebspartner übernommen, der damit bis zu einem konkreten Termin garantiert, alle Fondsanteile am Anlegermarkt zu platzieren.

Wie lang ist der Platzierungszeitraum bei geschlossenen Fonds?

Geschrieben von admin am 23.08.2008


Geschlossene Fonds investieren in konkrete Projekte, beispielsweise in den Kauf von Schiffen, in den Bau von Immobilien oder in die Herstellung von Spielfilmen. Private Anleger können Anteile an diesen Fonds erwerben. Der Zeitraum, in den diese Fondsanteile von den Initiatoren (Emissionshäusern) verkauft werden, wird auch als Platzierungszeitraum bezeichnet. Der Platzierungszeitraum beginnt in der Regel einen Tag nach der Veröffentlichung des Fondsprospekts und endet mit dem Erreichen der Vollplatzierung, also dem vollständigen Verkauf aller Anteile. Da dieser Zeitraum meist nicht konkret bestimmt werden kann, gibt es keinen genauen Termin für das Ende des Platzierungszeitraums. Je nach bestimmten Faktoren, kann der Platzierungszeitraum kürzer oder länger sein. Er ist abhängig von der Attraktivität des Anlageobjektes und der Bewerbung des geschlossenen Fonds. Dadurch gibt es geschlossene Fonds, deren Platzierungszeitraum nur einige Tage dauert, aber auch Fonds, die erst nach einigen Monaten alle Anteile am Anlegermarkt platziert haben.

Platzierungsgarantie durchaus möglich

Anbieter geschlossener Fonds übernehmen meist auch zunächst eine Eigenkapital-Zwischenfinanzierung in Form einer Kreditaufnahme bei einer Bank. Kooperiert die ausgebende Fondsgesellschaft mit einem Vertriebspartner, kann dieser eine Platzierungsgarantie abgeben. Unter Umständen müssen noch nicht platzierte Fondsanteile dann zunächst durch die Platzierungsgarantin übernommen werden. Im Falle, dass nicht alle Fondsanteile bis zur Abwicklung des Investitionsguts platziert wurden und auch die Platzierungsgarantie nicht in Anspruch genommen werden kann, besteht das Risiko, dass die Fondsgesellschaft rückabgewickelt werden muss. Alle Informationen zur Platzierung eines geschlossenen Fonds sind im jeweiligen Fondsprospekt enthalten.