Geschrieben von admin am 05.08.2009
Stille hat sich über den sonst eher belebt bis schillernden Markt der geschlossenen Fonds gelegt. Die Finanzkrise hatte im letzten Jahr die Nachfrage nach Beteiligungsangeboten heftig einbrechen lassen, negative Nachrichten von insolventen Beteiligungen und stillgelegten Schiffen tun ihr Übriges um die Stimmung weiter auf einem Tiefpunkt zu halten.
Geschlossene Immobilienfonds führen mit weiten Abstand
Dies führt bei Initiatoren zu einer Art Schockstarre, aus der – so scheint es – ganz im Steinmeier’schen Credo nur ein ökologisch-pflegerischer Weg herausführt. Geschlossene Fonds Anleger sind eben schlau und befinden derzeit vor allem Pflegeimmobilien und Solar- bzw. Photovoltaik Anlagen als zukunftsfähiges Investment.
Diese Annahme scheint durch eine aktuelle Untersuchung der Feri Euro Ratings gestützt zu werden, in der ein Rückgang der Neuemissionen des ersten Quartals von 113 im Jahr 2008 auf nur noch 68 im Jahr 2009 aufgeführt ist. Gleichzeitig sank das Platzierungsvolumen im traditionell nicht sonderlich starken ersten Quartal auf knapp 1,8 Mrd. Euro was einem Rückgang von 55 Prozent entspricht und Böses für die kommenden Monate ahnen lässt.
Nachfrageeinbruch bei Private Equity Fonds
Alleine geschlossene Immobilienfonds retten die Bilanz, mit einem platzierten Volumen von 1,2 Mrd. Euro stellen sie vor Regenerativen Energien Fonds das Schwergewicht unter den geschlossenen Beteiligungsangeboten. Fast zusammengebrochen scheint der Markt der Private Equity Fonds. Konnte in den vergangenen Jahren hier fast mühelos Fonds um Fonds platziert werden, so hat sich dieses Segment zum Ladenhüter entwickelt, weshalb Emissionshäuser mit einem deutlich eingeschränkten Angebot reagieren. Lediglich drei Produkten (Vorjahreszeitraum: 16) wurden in diesem ersten Quartal ins Rennen um die Gunst der Kunden geschickt
Geschrieben von admin am 25.10.2008
Als Bestandteil des im Jahre 1956 gegründeten Bankhaus Wölbern & Co., nutzt die Wölbern Invest AG aktuelle Chancen an den internationalen Märkten, um im Rahmen innovativer Fondsprodukte hohe Renditen zu erwirtschaften. Als eines der wenigen Emissionshäuser am Markt, verfügt das Unternehmen über eine Banklizenz und ist insofern in der Lage, neben Kapitalanlagen auch klassische und moderne Bankprodukte anzubieten. Der traditionell ausgerichtete Background verbindet sich so mit einem kreativen und innovativen Anlageansatz zu einem Gesamtkonzept, das von Solidität, Professionalität und Erfolg gekennzeichnet ist.
Im Fokus der Anlagestrategie des Initiators stehen insbesondere die Anlageklassen Immobilien, Schiffsgesellschaften, Private Equity, Containerbeteiligungen und Flugzeugfonds. Der breite Horizont ermöglicht dem interessierten Anleger eine gezielte Selektion individuell geeigneter Produkte. Hierbei beschränkt sich die Wölbern Invest AG nicht auf die eigenhändig aufgelegten Fonds, sondern bedient ihre Kunden, im Bedarfsfall, ebenso mit Produkten der Mitbewerber. Dieser Ansatz hat den guten Ruf des Unternehmens deutlich geprägt. Sämtliche Konzepte sind hierbei von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Chancen und Risiken geprägt. Die wachsende Zahl investierter Anleger zeigt deutlich die Akzeptanz des Initiators am Markt für Kapitaldienstleistungen und spiegelt die ausgezeichnete Performance der angebotenen Produkte wieder. Eine Vielzahl ausgewiesener Experten und Spezialisten ist bei der Wölbern Invest AG für die umfassende und gründliche Risikoanalyse verantwortlich. Mögliche Zielinvestitionen der aufgelegten Fonds werden hier einer konsequenten Prüfung unterzogen, deren strenge Richtlinien die Anlegerschaft überzeugend vor Verlusten schützt.
Geschrieben von admin am 13.08.2008
Die 1994 in Hamburg gegründete MPC Münchmeyer Petersen Capital AG ist seit 2000 an der Börse notiert und im SDAX gelistet: Am 20. September 2000 wurde die Aktie der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG zu EUR 29,00 erstmals notiert.
Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG entwickelt, managt und vertreibt Kapitalanlagen für die Anlagemärkte Deutschland und Österreich. Dabei stehen renditeorientierte und steueroptimierte Investmentkonzepte für vermögende Privatkunden im Mittelpunkt. Das Produktportfolio umfasst Produkte unterschiedlicher Anlageklassen: Geschlossene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, Lebensversicherungsfonds, Private Equity-Fonds, Opportunity-Fonds, offene Investmentfonds, Zertifikate und Versicherungslösungen.
Die Anlagestrategien der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG orientieren sich an den Bedürfnissen des Anlegers - dabei stets die wirtschaftlichen und steuerlichen Voraussetzungen der Märkte im Blick: Ein Optimum an Sicherheit gepaart mit einer hervorragenden Performance ist das Ziel.
Erfolgreiches 2007 - über 1 Mrd. Kapital eingeworben
Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG agiert erfolgreich - 2007 hat sie zum dritten Mal in der Unternehmensgeschichte mehr als EUR 1 Mrd. Kapital für die verschiedenen geschlossenen Beteiligungen eingeworben. Seit 1994 haben über 163.000 Kunden EUR 6,95 Mrd. in 286 Fonds und Kapitalanlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 16,85 Mrd. investiert.
Als einer der größten geschlossene Fonds Anbieter, darf man gespannt sein, wie MPC Münchmeyer Petersen Capital AG auch zukünftig neue Anlageideen umsetzen wird, um die marktführende Position als größtes bankenunabhängiges Emissionshaus für geschlossene Fonds und innovative Kapitalanlagen weiter auszubauen. Eine Erweiterung der Produktpalette mit innovativen Ideen weist hierzu den Weg.
Geschrieben von admin am 13.07.2008
Der Begriff Private Equity bezeichnet die Finanzierung eines Unternehmens mit Mitteln, die von privaten Geldgebern stammen. In England und den USA verfügt diese Finanzierungsform bereits über eine sehr lange Tradition, während sie in Deutschland erst in den vergangenen Jahren zunehmend üblich geworden ist. Private Equity Geber stellen einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung und werden – sofern dies gewünscht ist - hierfür an dem jeweiligen Zielunternehmen in Form eines Aufsichtsratsmandats und Unternehmensanteilen beteiligt. In der Regel wird das zusätzliche Kapital eingesetzt, um Wachstumsprozesse des Unternehmens zu finanzieren. Zielsetzung des Private Equity (privat finanziertes Eigenkapital eines Unternehmens) ist hierbei grundsätzlich der abschließende, mit Gewinn verbundene, Verkauf der Unternehmensanteile oder die Platzierung des Zielunternehmens an der Börse.
Private Equity Fonds stützen die Eigenkapitaldecke von Unternehmen
Private Equity Fonds investieren in ein oder mehrere Zielunternehmen. Diese werden, entsprechend der Strategie des jeweiligen Fonds, nach bestimmten Grundsätzen ausgewählt, verbunden mit der Erwartung, dass durch das zusätzliche Kapital höhere Erträge erwirtschaftet werden. Dies sorgt zum einen für stabile Gewinne während der Beteiligungsphase und steigert zudem den Wert des Unternehmens, in Hinblick auf den späteren Verkauf (Exit).
Venture Capital unterscheidet sich grundlegend von Private Equity
Im Gegensatz zu Venture Capital Projekten investiert Private Equity ausschließlich in Unternehmen, die bereits die Gründungs- und Startphase überwunden haben und sich im regulären Geschäftsbetrieb befinden. Die erzielbaren Gewinne, im Rahmen der Beteiligung an einem Private Equity Fonds können hierbei erheblich sein, wobei im gleichen Maße auch die verbundenen Risiken steigen. Neben Fonds, die unmittelbar in geeignete Zielunternehmen investieren, sind am Markt auch Private Equity Dachfonds verfügbar, deren Kapital in Anteile anderer Fondsgesellschaften fließt, um so eine größere Bandbreite an Zielunternehmen, Branchen und Investitionsstrategien abzudecken.
Geschrieben von admin am 12.07.2008
Die erzielbaren Renditen geschlossener Fonds sind so unterschiedlich, wie die angebotenen Produkte, deren Eigenschaften und deren Risiken. Grundsätzlich lassen sich am Markt für Kapitalanlagen Fonds mit Renditeerwartungen zwischen 5 Prozent p.a. und 20 Prozent p.a. identifizieren. Die konkrete Höhe der zu erwartenden Gewinne hängt hierbei vorrangig von der Anlageklasse, den beteiligten Partnern und den verbundenen Risiken ab. Hierbei gilt, dass höhere Risiken fast immer mit der Aussicht auf höhere Renditen verbunden sind. Wird durch den Anleger ein Beteiligungsangebot ausgewählt, dass sich durch eine gängige Anlageklasse, zum Beispiel die Beteiligung an Immobilien oder Schiffen, einen renommierten Initiator und eine hohe Streuung der Zielengagements auszeichnet, so kann von Renditen im Bereich zwischen 5 und 10 Prozent ausgegangen werden. Handelt es sich um einen spezielleren Themenbereich, wie es beispielsweise bei Private Equity Fonds oder Leasingfonds der Fall ist und handelt es sich zudem um einen weniger bekannten Anbieter oder eine Investition in nur wenige Zielprojekte, so wirkt sich dies im Regelfall in Form einer erhöhten Gewinnerwartung aus.
Hier bleibt es dem Anleger überlassen, ein für ihn geeignetes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken auszuwählen. Erforderlich ist es in jedem Fall, die Details eines geschlossenen Fonds einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen, um zu einer zutreffenden Einschätzung zu gelangen. Die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds stellt grundsätzlich eine unternehmerische Beteiligung dar. Kenntnisse in Bezug auf den konkreten Investitionsgegenstand und Erfahrungen innerhalb bestimmter Branchen sind hierbei hilfreich. Hierzu gehört auch unbedingt die Berücksichtigung steuerlicher Aspekte, da diese sich unmittelbar auf die tatsächlich zu erzielende Rendite auswirken. Geschlossene Fonds sind grundsätzlich keine Steuersparmodelle, wenngleich sie sich in Bezug auf ihre steuerliche Berücksichtigung stark voneinander unterscheiden.