Geschrieben von admin am 04.02.2010
Das Jahr 2009 wird den Anbietern geschlossener Fonds sicherlich lange in Erinnerung bleiben. In guter Erinnerung wird es aber eher wenigen Emissionshäusern bleiben. Dass es die Anlageklasse geschlossene Fonds hart treffen würde, war bereits Mitte des Jahres absehbar, das jetzt durch den Bundesverband VGF veröffentlichte Platzierungsergebnis ist allerdings ein wirklicher Paukenschlag. Nach rund 11 Mrd. Platziertem Volumen im Jahr 2007 und 8,3 Mrd. Euro im eigentlichen Krisenjahr 2008, brach die Nachfrage noch einmal deutlich auf nur noch 5,2 Mrd. Euro ein. Vor allem der einstiege Spitzenreiter Schiffsbeteiligungen dümpelte im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin, fast niemand konnte sich für die Wachstumsbranche des letzten Jahrzehnts begeistern.
Anbieter von Regenerative Energien Fonds waren die Gewinner 2009
Nicht ganz zu Unrecht, wie Vielfach in der Branche zu hören war, waren die kurzfristigen Renditeaussichten durch den drastischen Einbruch der weltweiten Konjuktur selten überzeugend. Um sehr mehr überrascht, dass es dennoch Gewinner der Situation gab. So gelang es vor allem Initiatoren, die sich auf Regenerative Energien Fonds mit Themen wie Solarenergie, Photovoltaik und Waldinvestmens spezialisierten von einem deutlichen Nachfragezuwachs zu profitieren. Ebenfalls viel versprechend gestaltete sich der Start eines ersten und bislang auch einzigen geschlossenen Edelmetallfonds, der mittlerweile in zweiten Auflage durch das Emissionshaus Solit Kapital platziert wird.
Dass sich die Nachfrage nach geschlossenen Fonds wieder normalisieren wird, sollte eigentlich außer Frage stehen, die Frage die die meisten Anbieter allerdings derzeit umtreibt ist: Welchem Trend folgenden die Anleger als nächstes?
Geschrieben von admin am 19.01.2010
Verglichen mit den Anlagevolumina, die jedes Jahr in geschlossene Immobilienfonds oder Schiffsbeteiligungen investiert werden, nehmen sich die 500 Mio. Euro, die Anleger im letzten Jahr in Regenerative Energien Fonds investiert haben, klein aus. Schaut man noch ein bisschen genauer in die Statistik so sind es vor allem Solar- und Photovoltaikfonds, die das Wachstum dieses Segments (2008: 300 Mio. Anlagesumme) beflügelten. Insgesamt 40 geschlossene Beteiligungen standen im Jahr 2009 für Investoren zur Auswahl und boten damit ausreichend unterschiedliche Konzepte um auch bei gleichem Anlageziel aus verschiedenen Möglichkeiten zu wählen.
Die Begeisterung für die Geldanlage in Sonnenenergie basiert dabei im Wesentlichen auf der staatlichen Förderung von Regenerativen Energien, die mittlerweile in weiten Teilen Europas in Gesetzestexte eingeflossen ist und z.B. in Spanien und Italien rechtskräftig umgesetzt wurde.
Gesetzlicher Inflationsschutz bei spanischen Solaranlagen
Deutsche Solar- und Photovoltaikanlagen zeigten sich gegenüber den Inflations gesicherten Beteiligungen in Spanien und (teilweise) Italien als weniger gut verkäuflich, obwohl der Standort Deutschland vielfach mit einer Doppelnutzung überzeugen konnten. Durch Flächenanlage auf z.B. ALDI Dächern lassen sich (Diebstahl-)Versicherungs- und Erschließungskosten deutlich zu Gunsten der Erlössituation steigern.
Ob der Solarfonds Trend bereits seinen Höchststand erreicht hat, lässt sich derzeit nur schwer absehen. Klar scheint aber, dass die aktuelle gelb-schwarze Regierungskoalition für den Solar-Standort Deutschland künftig weniger hohe oder ggf. auch keine weiteren Subventionen bezahlen möchte, was den Absatz der gewerbsmäßigen Solaranlagen sicherlich einen deutlichen Einbruch bescheren würde.
Geschrieben von admin am 28.09.2009
Was sich bewährt hat, das muss nicht unbedingt geändert werden. So könnte das Konzept für die dritte Auflage des DCM Solarfonds, die DCM Energy GmbH & Co. Solar 3 KG, lauten. Wie in der ersten Auflage der geschlossenen Beteiligung setzt DCM auf den Partner ALDI, auf dessen Dächern die insgesamt neun Photovoltaikanlagen montiert und für die Laufzeit der garantierten Einspeisungsvergütung auch betrieben werden.
Ähnlich wie bei in Italien oder Spanien montierten Photovoltaikanlagen staatliche Einspeisungsvergütungen als Grundlage der Kosten- und Nutzenkalkulation genommen. Für Deutschland sind diese Festpreise im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt und für die nächsten 20 Jahre garantiert.
Ausschüttung aus dem DCM Solar Fonds 3
Das Beteiligungsangebot sieht laufende Ausschüttungen aus Einkünften aus Gewerbebetrieb in der Höhe von 6% bis über 30% p.a. vor und weist einen prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 204% (bezogen auf das gezeichnete Kapital) aus. Anleger, die sich an der DCM Energy GmbH & Co. Solar 3 KG beteiligten möchten, sollten mindestens 10.000 Euro Anlagesumme vorsehen und können ab sofort den Verkaufsprospekt erhalten.
Geschrieben von admin am 21.08.2009
Nicht nur HCI auch die Wattner AG gibt in dieser Woche das Ende der Platzierungsphase des ersten Solarfonds der Wattner AG bekannt. Der seit Februar 2008 in der Platzierung befindliche Solarfonds hat es im Zuge der allgemein starken Nachfrage nun auch geschafft die benötigten 5 Mio. Euro Kapital bei 330 Privatanlagern, die sich im Schnitt mit 15.000 Euro Anlagesumme an der SunAsset 1 KG beteiligt haben einzusammeln.
Auch wenn die Gesellschaft dieses Ende der Platzierungsphase mit dem Attribut „vorzeitig“ versehen hat, so muss es doch ein bisschen verwundern dass eine vergleichsweise geringe Anlagesumme von 5 Mio. Euro in einem derzeit so stark nachgefragten Segment über fast 18 Monate für die Ausplatzierung benötigte.
SunAsset 1 der Solarfonds Kurzläufer mit nur 6 Jahren Laufzeit
Möglichweise sprechen aber auch die Angebote spanischer oder italienischer Solarfonds (White Owl Capital Nachhaltigkeit 02 / Chorus CleanTech Solar), die mit dem Argument der Inflationsabsicherung nebst Einspeisungsvergütungsgarantie Anleger eher an. Die als Kurzläufer konzipierte Wattner SunAsset 1 investierte ausschließlich in Solaranlagen am Standort Deutschland, welche nach erfolgter Fertigstellung an die neuen Eigentümer verkauft werden. So kann eine Laufzeit von nur 6 Jahren nebst einer dennoch attraktiven Vergütung für die Anleger erzielt werden. Ein Solarfonds Konzept das von den restlichen auf dem Markt befindlichen Angeboten abweicht und deshalb extra erklärt werden muss.
Der Markt für diese Solaranlagen scheint in jedem Falle vorhanden, da die Wattner AG derzeit bereits die zweite Auflage des SunAsset Fonds vorbereitet. Dieser wird mit einem Anlagevolumen von 50 Mio. Euro nicht nur deutlich größer als die erste Auflage, sondern – vermutlich – auch mehr Marketingbudget einkalkuliert haben, welches dazu beitragen sollte deutlich mehr Anleger als bisher von dem Wattner SunAsset Solarfonds Konzept zu überzeugen.
Geschrieben von admin am 03.04.2009
Geschlossene Fonds Anbieter sind derzeit kaum zu beneiden, treffen ihre Angebote doch sowohl auf zurückhaltende Kunden wie auch auf finanzierungsängstliche Banken. So liegt so manches Beteiligungsangebot wie Blei in den Regalen der Emissionshäuser, lediglich Anlagemöglichkeiten, die mit Garantien und / oder einem Inflationsschutz versehen sind finden zügig den Weg zum Endkunden.
So gesehen ist es nur konsequent, dass HCI mit dem HCI Energy 1 Solar einen geschlossenen Solarfonds auflegen möchte, der Photovoltaikanlagen als Investitionsgegenstand beinhaltet. Regenerative Energien sind nicht nur politisch gewollt, sondern auch durch staatliche Einspeisungsgarantie-Preise abgesichert, so dass fallende Strompreise kein wirtschaftliches Risiko für den Betreiber bzw. den Anleger beinhalten.
Photovoltaikanlagen in Süddeutschland
Ein wenig überraschend ist allerdings der Photovoltaikanlagen-Standort Süddeutschland. Während sich Mitbewerber wie z.B. Voigt & Collegen bereits seit einiger Zeit höchst erfolgreich an den sonnenverwöhnten Standorten Spanien und Italien mit Neuinvestitionen einen Namen machen, setzt man bei HCI auf das nicht unbedingt für seinen Sonnenstundenreichtum bekannten Standort Deutschland.
Ziel des Fonds ist die Errichtung von zwei Solarparks die auf einer Freifläche von rund 32 Hektar an den Standorten Neuhaus-Stetten (Baden-Württemberg) und Igling-Buchloe (Bayern) installiert werden sollen. Die aus ca. 120.000 Einzelmodulen bestehenden Anlagen sollen ausreichend Strom für etwa 2.600 Haushalte (9 Megawattstunden) liefern und mittel- bis langfristig stabile Erlöse für die Anteilseigener erzielen. Die Standorte seien unter Berücksichtigung langjähriger Wetterdaten als geeignet ausgesucht worden, die Wartung der Anlagen übernimmt ein erfahrenes Dienstleistungsunternehmen, welches die Funktionalität der Solarparks sicherstellen soll.
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Kalkulationssicherheit bietet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches bis Ende 2028 eine Einspeisevergütung in Höhe von 35,49 Cent für jede erzeugte Kilowattstunde Solarstrom garantiert. Anleger, die mindestens 5.000 Euro Anlagesumme zzgl. Agio anlegen möchten haben somit die Aussicht auf eine Gesamtausschüttung von 209 Prozent bis zum Laufzeitende 2028.
Geschrieben von admin am 26.07.2008
Die Sonne ist einer der wichtigsten Energieträger für die Erde, der zudem noch viele Tausend Jahre verfügbar ist. Damit steht sie im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl und Erdgas, deren Endlichkeit bereits heute bestimmt werden kann. Immer mehr Menschen gehen daher dazu über, Solaranlagen auf ihre Dächer zu bauen bzw. Photovoltaikanlagen zu errichten, deren durch Sonnenenergie erzeugter Strom in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden kann. Diese Menschen sichern sich so einen Zusatzverdienst, denn die Preise für Solarstrom sind per Gesetz festgelegt, die Erträge sind somit kalkulierbar.
Solarfonds finanzieren vornehmlich Großprojekte
Doch nicht nur Privatpersonen nutzen die Sonnenenergie. Auch immer mehr Unternehmer und Gesellschaften errichten Solaranlagen und erzeugen hiermit Strom. Auch dieser wird dann in das Stromnetz eingespeist und kann als Solarstrom von den Verbrauchern genutzt werden. Die Errichtung solch großer Anlagen ist jedoch mit enormen Investitionssummen verbunden, die vielfach nicht von einem Unternehmer allein erbracht werden können. Die Lösung sind hierbei geschlossene Fonds, die von zahlreichen Privatanlegern finanziert werden. Bereits ab Investitionssummen von 5.000 Euro kann hier jeder in Solaranlagen investieren und somit seinen Beitrag für die Umwelt leisten.
Einkünfte aus Solarfonds sind unabhängig von der Aktienmarkt Entwicklung
Der besondere Vorteil der Solarfonds ist das oben bereits beschriebene feste Entgelt, welches pro Kilowattstunde bezahlt wird, weiterhin sind diese Fonds unabhängig von den Entwicklungen am Aktienmarkt. Da die Notwendigkeit für Strom aus erneuerbaren Energien, also der Sonne, immer dringender wird, sind die Renditen auch für die Zukunft gesichert. Anleger, die sich für Solarfonds oder Photovoltaik-Fonds entscheiden, sollten das Verkaufsprospekt studieren. Dort finden sich Angaben über das Projekt im Einzelnen, den Standort sowie die Prognoseaussichten. Auch sollte geprüft werden, welche Erfahrungen die Fondsgesellschaft bereits mit dieser Art geschlossener Fonds sammeln konnte.