Geschlossene Fonds Kaufen Aktuelle Geschlossene Fonds, geschlossene Beteiligungen

Geschlossene       Fonds Kaufen

Der geschlossene Fonds Zweitmarkt

Geschrieben von admin am 11.01.2012

Es gibt einen geschlossene Fonds Zweitmarkt, der es erlaubt, Anteile an geschlossenen Fonds (die börslich nicht gehandelt werden) zu erwerben und zu veräußern. Das bringt für Käufer und Verkäufer Vorteile, da hier auf Basis einer Beteiligungsbewertung ein fairer, d.h. am Marktpreis ausgerichteter, Preis für die Anteile gefunden wird.

Funktionsweise geschlossener Fonds

Geschlossene Fonds sind von ihrer Anlage her so konzipiert, dass ein Investitionsobjekt - Immobilie, Infrastrukturobjekt, Schiff, Flugzeug, Unternehmen - finanziert wird, indem die Fondsanteile dafür verwendet werden. Es ist also grundsätzlich eine Startinvestition nötig, für die der Fonds aufgelegt wird, das Investitionsobjekt erwirtschaftet aber im weiteren Verlauf Rendite und steigt günstigenfalls im Wert. Daher kann an die Investoren ein Erlös aus den laufenden Unternehmensgewinnen gezahlt werden, zudem können sie nach Laufzeitende des Fonds ihre Fondsanteile inklusive Wertsteigerung verkaufen. Dieses grundlegende Konzept dient der nachhaltigen Finanzanlage, auch der Altersvorsorge. Bisweilen möchte ein Anleger jedoch seine Anteile schon vor Laufzeitende des Fonds veräußern, hierfür benötigt er den geschlossene Fonds Zweitmarkt. Umgekehrt möchten Investoren von einem geschlossenen Fonds Anteile erwerben, weil sich dieser schon sehr gut entwickelt hat. Beide Seiten profitieren davon.

Vorteile am geschlossene Fonds Zweitmarkt

Der Vorteil für den Verkäufer liegt in der Liquidität, die er unmittelbar erhält. Möglicherweise lauteten seine Planungen ursprünglich anders, jetzt wird das Geld aus verschiedenen privaten Gründen benötigt oder soll in andere interessante Anlagen investiert werden. Der Vorteil für den Käufer ist ebenso hoch, wenn auch aus anderen Gründen. Wenn Anteile am geschlossene Fonds Zweitmarkt erworben werden, dann in der Regel, wenn das Projekt schon eine Laufzeit hinter sich hat, über die Performance-Kennzahlen vorliegen. Gerade bei Investitionen in neue Technologien und Unternehmen ist das sehr interessant, denn zu Beginn der Laufzeit war die Performance nicht absehbar. Nun besteht der Wunsch, in dieses lohnende Projekt zu investieren. Anteile können dann nur am geschlossene Fonds Zweitmarkt erworben werden. Selbst in Fonds, die underperformen, könnte investiert werden, weil der Käufer an eine bessere Zukunft glaubt. Mit dieser Strategie haben einige Investoren ein Vermögen gemacht.

Entwicklung des Zweitmarktes für geschlossene Fonds

Der geschlossene Fonds Zweitmarkt ist in Deutschland noch relativ jung, jedenfalls in der gegenwärtigen Struktur. Das hängt mit Gesetzesänderungen zusammen. Bis zum Jahr 2005 konnten Anleger ihre Investition in einen geschlossenen Fonds steuerlich komplett gegen alle sonstigen Einkünfte absetzen, wodurch unglaubliche Steuersparmodelle entstanden. Die Anleger trennten sich daher von ihren Anteilen auch eher selten. Taten sie es doch, dann schalteten sie eine private Zeitungsanzeige. Seit dem Jahr 2006 ist diese Abschreibungsmöglichkeit nicht mehr gegeben, die Investition wird lediglich steuerlich gegen Dividendengewinne und den Anteilsverkauf geltend gemacht. Ein Handel mit den Anteilen wird daher eher vorgenommen, er kann sogar steuerlich für den Verkäufer interessant sein (wenn sonstige Einkünfte im entsprechenden Jahr gering sind). Daher hat sich seit etwa 2006/2007 der geschlossene Fonds Zweitmarkt professionell etabliert, hier werden auch faire Bewertungen der Fondsanteile vorgenommen. Das schafft für Verkäufer und Käufer die nötige Sicherheit.

Geschlossene Fonds Zweitmarkt verzeichnet regen Handel

Geschrieben von admin am 11.11.2008

Obwohl geschlossene Fonds mehr als eine gute Anlage gegen Abgeltungssteuer und Marktschwankungen darstellt, ist die Nachfrage in diesem Segment zurzeit scheinbar nicht allzu groß. Die Unsicherheit über das was die Rezession mit sich bringen wird, belastet auch diese eigentlich Börsen unabhängige Investmentsparte. Wie das so ist hat aber auch diese Schwächephase einen Gewinner – der Zweitmarkt, also jener außerbörsliche Handel mit bereits laufenden geschlossenen Fonds, erfreut sich einer immer größeren Nachfrage von Verkäufer wie auch Käufer Seite. Wer über die nötige Liquidität verfügt kann momentan aus einer ganzen Reihe von Angeboten die besten auswählen.

1,8 Mio. Euro Handelsvolumen pro Woche – bis zu 196% vom Nominalwert

Auch wenn eine faire Berechnung von geschlossenen Fonds Werten nicht ganz einfach ist, so scheinen Verkäufer den Käufern dennoch nicht ausgeliefert zu sein. Mit in der Spitze 196% Verkaufserlös (bemessen auf den Nominalwert) lag in der letzten Woche eine Beteiligung am DG Anlage Einkaufs-Center-Fonds an der Spitze der Bewertungen. Insgesamt wurden während der letzten Woche 27 Beteiligungen an der Fondsbörse Hamburg gehandelt, bei sieben der Fonds lag der Verkaufspreis bei über 100% des Nominalwertes.

Über welchen Zeitraum investiert man in geschlossene Fonds?

Geschrieben von admin am 04.07.2008


Geschlossene Fonds sind Kapitalanlagen, die nur während einer Zeichnungsfrist erworben werden können. Endet diese, wird kein neues Kapital mehr für den Fonds benötigt, der Fonds damit für Neuanlagen geschlossen. Der Verkauf von geschlossenen Fonds-Anteilen ist im Anschluss nicht börsentäglich möglich, wie es etwa bei den offenen Publikumsfonds der Fall ist, sondern nur über den so genannten Zweitmarkt. Die überwiegende Mehrheit der Anleger hält den gewählten Fonds allerdings bis zum Ende der Laufzeit. Dann wird der Fonds aufgelöst (liquidiert) und die Einlage entsprechend an die Anteileigner (Anleger) ausbezahlt.

Prospektierte Laufzeit


Der Anleger hat auf die Dauer der Laufzeit keinen direkten Einfluss, weiß aber bereits bei Erwerb des Fonds mit welchem Anlagezeitraum er rechnen kann, da sich diese Angabe im Verkaufsprospekt findet. Der individuelle Verkaufszeitpunkt richtet sich aber auch dem bestmöglichen Veräußerungszeitpunkt unter Berücksichtigung möglicher steuerlicher Vor- oder nachteile. Bei Immobilien beispielsweise würde ein Verkauf in den ersten zehn Jahren die Versteuerung des Verkaufserlöses bedeuten. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass zum geplanten Veräußerungszeitpunkt kein Käufer gefunden wird und sich die Laufzeit des geschlossenen Fonds dadurch verlängert. Vielfach wird aus diesem Grund bereits bei der Erstellung des Angebots ein niedriger Verkaufspreis angenommen, oder aber ein Vorkaufsrecht mit z.B. Leasingnehmern vereinbart. Das lässt ausreichend Raum für Ertragssteigerungen durch außerplanmäßig hohe Verkaufserlöse und sichert den Verkauf zum geplanten Zeitpunkt.

Anlagedauer zwischen 5 und 25 Jahren


Somit gehören geschlossene Fonds zu den langfristigen Anlagen, die der Sparer möglichst über die Laufzeit nicht mehr benötigt. Je nach Art des geschlossenen Fonds betragen die Laufzeiten zwischen fünf und 25 Jahren. Vor allem bei Immobilienfonds müssen sehr lange Laufzeiten eingeplant werden.
Wird das Kapital jedoch vor Ablauf benötigt, kann der Fondsanteil auch verkauft werden. Hierfür haben sich bereits zahlreiche Zweitmärkte etabliert. Die Preisfindung erfolgt hier nach Angebot und Nachfrage sowie nach den bisher vom Fonds erwirtschafteten Erträgen. Fonds zum Beispiel, die ihre Prognoseaussichten in den letzten Jahren immer erreicht oder übertroffen haben erzielen natürlich bessere Preise als Fonds, die ihre Renditeziele immer untererfüllten.